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Heute Mittag um 12 Uhr wird es spannend für den FC Bayern. Die bereits qualifizierte Truppe von Trainer Louis van Gaal blickt dann gespannt nach Nyon, wo die Auslosung für das Viertelfinale und auch für das Halbfinale der Champions League über die Bühne geht. Eine Stunde später steht dann die Auslosung für die Viertelfinalbegegnungen der Europa League auf dem Programm. Verfolgen Sie die beiden Auslosungen im LIVE!-Ticker auf kicker.de!

So sahen die Trainer die Leistungen ihrer Teams...

Nach nervenaufreibenden 90 Minuten hat der HSV mit etwas Glück das Viertelfinale erreicht. Die Hanseaten kontrollierten die Partie zunächst und gingen sogar in Front, ehe das Match kurz vor der Pause plötzlich kippte. Nach Jansens zwischenzeitlichem 2:2 schien das Weiterkommen nur noch Formsache, doch Anderlecht gab nie auf und stand phasenweise dicht davor, dem HSV das Viertelfinalticket doch noch zu entreißen.

In einem hochspannenden Duell musste der VfL Wolfsburg gegen Rubin Kasan über 120 Minuten gehen, um sich mit 2:1 durchzusetzen und erstmals ins Viertelfinale eines Europapokals einzuziehen. Die "Wölfe" gerieten dabei früh in Rückstand und hatten danach gegen taktisch disziplinierte Russen große Probleme, ehe Köstner einen Trumpf aus dem Hut zauberte.

In einem spektakulären, an Dramatik kaum zu überbietenden Fußballfest verpasste ein nie aufgebendes Bremer Team ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte legendärer Europapokalabende im Weserstadion. Die Schaaf-Elf ließ sich weder von einem 0:2 noch von einem 1:3-Rückstand beeindrucken, kämpfte sich immer wieder zurück und war am Ende nicht weit davon entfernt, Valencia das sicher geglaubte Weiterkommen noch zu entreißen.

Nein, sagt Dieter Hoeneß (57), reagieren wolle er nicht auf die Trainernamen, die rund um Wolfsburg kursieren. Zahlreiche verfügbaren und (noch) nicht verfügbaren Fußball-Lehrer wurden seit der Entlassung von Armin Veh (49) bereits als neuer VfL-Coach gehandelt, Hoeneß aber schweigt. Auch zu Gerard Houllier (62) sagt er nichts. Der kicker aber erfuhr: Der Franzose spielt in den Planspielen des Managers in der Tat eine Rolle!

Nach Werders Aus gegen Valencia - ein 4:4 in einem Wahnsinnsspiel reichte nicht - schaffte Wolfsburg gegen Kasan in der Verlängerung das 2:1. Der VfL steht damit erstmals im Viertelfinale des Europapokals. Der HSV erlebte in Anderlecht eine Achterbahnfahrt der Gefühle, zog aber durch das 3:4 weiter. Die Sensation gab es in London: Fulham kegelte das dezimierte Juventus raus. Liverpool wahrte die Chance auf einen Titel.


In einem dramatischen und hochklassigen Match kam Werder Bremen beim in lange Zeit in Unterzahl spielenden FC Valencia zu einem 1:1 und hat damit gute Karten für das Rückspiel im Achtelfinale der Europa League. Im Mittelpunkt des Geschehens stand dabei Referee Martin Atkinson aus England, der mit einer umstrittenen Entscheidung dem bis dato ruhigen Duell so richtig einheizte.

Alle drei deutschen Mannschaften kamen am Donnerstag in den Achtelfinal-Hinspielen der Europa League zu guten Ergebnissen. In einem hitzigen Duell erkämpfte sich Bremen ein Remis in Valencia. Ebenfalls mit einem Unentschieden kehrte Wolfsburg aus Kasan zurück. Der HSV gewann gegen Anderlecht mit 3:1. Dagegen verlor Liverpool in Lille, Lüttich überraschte Panathinaikos. Juve siegte souverän gegen Fulham.

Die äußeren Bedingungen in Kasan ließen nicht gerade einen fußballerischen Leckerbissen vermuten. Doch überraschenderweise sahen die Zuschauer im "Eisschrank" Zentralstadion eine flotte und unterhaltsame Partie. Die Wölfe gerieten nach einer halben Stunde zwar in Rückstand, ließen aber die Köpfe zu keinem Zeitpunkt hängen. Nach Wiederanpfiff besorgte Misimovic mit einem herrlichen Treffer das leistungsgerechte 1:1 - und es wäre sogar mehr drin gewesen.

Der Hamburger SV gewann das Achtelfinalhinspiel gegen den RSC Anderlecht mit 3:1 und verschaffte sich damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Belgien. In einer durchschnittlichen Partie taten sich die Hanseaten gegen tief stehende Belgier lange schwer, ehe sie nach der Pause ihre größere Klasse dann doch ausspielten. Dennoch darf Anderlecht weiter hoffen, denn schließlich konnte der RSC ein Auswärtstor schießen.

In einem vor allem in der ersten Hälfte äußerst unterhaltsamen Spiel gewann der VfL Wolfsburg gegen den zeitweise völlig überforderten FC Villarreal aus Spanien am Ende verdient mit 4:1 und zog somit ins Achtelfinale der Europa League ein. Dort bekommen es die Niedersachsen nun mit dem amtierenden russischen Meister Rubin Kazan zu tun.

Einem famosen Sturmlauf zwischen der 15. und 30. Minute sowie einem eiskalten Claudio Pizarro hat es der SV Werder Bremen zu verdanken, im Achtelfinale der Europa League zu stehen. Der Bundesligist sah zwischenzeitlich schon wie der sichere Sieger aus, ehe Twente die Norddeutschen wieder zittern ließ. Letztlich hatte Bremen aber die besseren Angreifer in seinen Reihen und setzte sich verdient durch.

In einer spannenden, phasenweise dramatischen und vor allem im zweiten Durchgang hitzigen Begegnung unterlag der HSV der PSV Eindhoven zwar mit 2:3, steht dank des 1:0-Sieges im Hinspiel aber in der nächsten Runde. Die Niederländer führten nach überlegen geführten ersten 45 Minuten zur Pause verdient mit 2:0, ehe Petrics Blitztor den HSV zurück in die Spur brachte. Obwohl den Hanseaten danach sogar der Ausgleich gelang, musste die Labbadia-Elf bis zum Ende zittern.

Hertha BSC durfte ein bisschen von der nächsten Runde in der Europa League träumen, doch spätestens mit dem schnellen 0:2 zu Beginn der zweiten Halbzeit war für die Berliner die Messe gelesen. Benfica Lissabon war beim 4:0 in allen Belangen überlegen und nahm nach dem vierten Tor zwei Gänge raus. Für die Hertha, die sich nun komplett auf den Abstiegskampf konzentrieren darf, schoss nur Raffael einmal aufs Tor.

Hertha BSC rang dem favorisierten Benfica Lissabon ein 1:1 ab. Die Herthaner hatten dabei einen frühen Schock zu verdauen, wurden aber durch die anfangs dominanten Gäste zurück ins Spiel gebracht. In der Folge steigerte sich die "Alte Dame" läuferisch und kämpferisch und kam dadurch zu einem am Ende leistungsgerechten Remis. Benfica blieb damit zum 13. Mal ungeschlagen, während die Herthaner seit nunmehr fünf Partien auf einen Triumph warten.

Der Hamburger SV hat sich durch einen knappen 1:0-Erfolg über die PSV Eindhoven in eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel gebracht. Beide Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken des ersten Abschnitts, in der den Hanseaten dennoch die Führung per Strafstoß gelang. Nach dem Seitenwechsel klappten beide Teams ihre Visiere hoch und lieferten sich einen intensiven Kampf.

Trotz eines über weite Strecken überlegen geführten Spiels, musste Werder Bremen bei Twente Enschede eine knappe 0:1-Niederlage quittieren und bleibt damit in den Niederlanden weiter ohne Pflichtspielsieg. Vor allem im ersten Durchgang gab der Bundesligist klar den Ton an, der so wichtige Auswärtstreffer wollte der Schaaf-Elf aber nicht gelingen. Vielmehr nutzte Twente eine Nachlässigkeit in der Bremer Abwehr zum Siegtor.

Der VfL Wolfsburg hat sich nach dem 2:2 beim FC Villarreal eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeitet. Vor allem in der ersten Halbzeit wusste der deutsche Meister zu gefallen, geriet aber unglücklich in Rückstand. In der zweiten Halbzeit konnte der VfL den Ausgleich erzielen, ehe es in der Schlussphase hektisch wurde.


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