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Hannover 96 war nach der Gruppenphase nur im Topf 2 gelandet und hatte damit Bammel vor den ganz dicken Brocken. Doch das Losglück bescherte den Niedersachsen den belgischen Vertreter FC Brügge. Seit rund einem Monat hält Christoph Daum die Fäden bei Brügge in der Hand.

Es ist das Los, das bei der Auslosung des Champions-League-Achtelfinals kein Team ziehen wollte - und Bayer Leverkusen doch gezogen hat: Der FC Barcelona ist Titelverteidiger in der Königsklasse, gewann allein in den letzten drei Jahren zweimal den Henkelpott und arbeitet an seinem Ruf als Übermannschaft. Eine Sorge treibt die Blaugrana jedoch um.

Typisch Bayern, werden viele denken. Der Rekordmeister hatte Losglück am Freitagmittag in Nyon. Im Achtelfinale der Champions League geht's gegen den FC Basel und nicht gegen Angstgegner Milan. Bayer Leverkusen erwischt es indes hammerhart: Titelverteidiger Barça wartet! Die deutschen Vertreter in der Europa League können mit ihren Kontrahenten leben: Schalke trifft auf Tschechiens Meister Plzen, Hannover auf Christoph Daums FC Brügge.

FCB gegen FCB - das hatte es in der Champions League schon in der vergangenen Saison gegeben. Damals, in der Gruppenphase, gewann der FC Bayern beide Duelle gegen Basel (2:1 und 3:0). Doch seitdem hat sich bei den Schweizern einiges getan.


Dinamo Zagreb hat auf die Schmach vom Mittwochabend schnell reagiert und sich von Trainer Krunoslav Jurcic getrennt. Dies gab Klubchef Zdravko Mamic in der Nacht gegenüber lokalen Medien bekannt. Der kroatische Meister hatte im abschließenden Gruppenspiel der Champions League zu Hause gegen Olympique Lyon mit 1:7 verloren und dadurch die Gruppe D ohne jeden Punktgewinn abgeschlossen. Das Spiel selbst wird derweil überprüft: Es riecht nach Manipulation!

Vier Niederlagen, einem Hagel von Gegentoren und einem schmachvollen Ausscheiden: Auf oberster europäischer Wettbewerbsebene sind die Elite-Jahrgänge von Borussia Dortmund mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Auf krasse Weise konterkariert der BVB das Bild von der wieder kraftstrotzenden Liga, die im UEFA-Ranking Italien überholt und sich einen weiteren Startplatz in der Königsklasse erkämpft hatte.

Im Spiel kaute er wie wild Kaugummi, hinterher schüttelte er seinem Trainerkollegen die Hand - und brach dann in Jubelstürme aus: Heiko Vogel hat mit seinem FC Basel Manchester United in eine wahre Peinlichkeit gestürzt, auf einmal findet sich der Klub, der in drei der letzten vier Champions-League-Endspielen dabei war, in der Trostrunde Europa League wieder. "Das ist unsere Strafe", sagt Sir Alex Ferguson. Andere wollten es noch gar nicht glauben.

Dortmunds Scheitern zum Trotz: Zum dritten Mal in Folge stehen zwei Bundesligisten im Achtelfinale der Champions League. Bayern München und Bayer Leverkusen vertreten das deutsche Oberhaus in der K.o.-Phase der Königsklasse.


Nichts für schwache Nerven war der Mittwochabend in der Champions League! Manchester City erfüllte gegen eine B-Elf des FC Bayern sein Soll, im Fernduell holte sich Neapel jedoch in Villarreal das Achtelfinal-Ticket. Eine Sensation gab es in Basel: der FCB warf ManUnited aus dem Wettbewerb! Ajax stand schon mit einem Bein in der nächsten Runde, Lyon entriss mit einem Kantersieg in Zagreb den Niederländern noch den Achtelfinalplatz. In Gruppe B war ZSKA der lachende Dritte.

Der SSC Neapel siegte zum Ausklang der Champions-League-Gruppenphase mit 2:0 auswärts in der Gruppe A gegen den FC Villarreal und schoss sich mit dem Erfolg eine Runde weiter in das Achtelfinale des Wettbewerbs. Die Entscheidung fiel dabei erst im zweiten Spielabschnitt. Villarreal schied ohne einen einzigen Punkt als Tabellenletzter aus.

Trotz eines 2:0-Heimerfolges über den FC Bayern München hat Englands Spitzenreiter Manchester City den Einzug ins Achtelfinale der Champions League verpasst. Zwar gewannen die Citizens gegen den deutschen Rekordmeister, bei dem gleich sieben Stammspieler nicht mit von der Partie waren, letztlich verdient, ließen dabei jedoch jegliche Leidenschaft vermissen und überwintern nach Neapels Sieg beim FC Villareal lediglich in der Europa-League.

Dortmunds Sebastian Kehl hatte beim 2:3 (2:1) gegen Olympique Marseille im letzten Spiel der Champions-League-Gruppenphase Glück im Unglück. Der Kapitän der Westfalen zog sich beim Foul von Marseilles Stephane Mbia, der Kehl mit dem Fuß voll am Kopf traf, keine Brüche im Gesicht zu. Allerdings erlitt der Mittelfeldspieler eine schwere Prellung des Augapfels und des Jochbeins.



Bayer Leverkusen hat den ganz großen Coup verpasst und muss als Gruppenzweiter im Achtelfinale wohl auf einen "schwereren" Gegner warten. Die Werkself hatte lange Zeit beim bereits ausgeschiedenen KRC Genk klare Feldvorteile, machte daraus aber viel zu wenig und wurde kalt erwischt. Danach bäumten sich die Rheinländer zwar auf, kamen aber nur noch zum Ausgleich. Dennoch blieb Bayer auch im sechsten Pflichtspiel in Folge ungeschlagen. Auf der anderen Seite verabschiedeten sich die Belgier mit dem Punktgewinn erhobenen Hauptes aus der Königsklasse.

Borussia Dortmund verlor das entscheidende Duell gegen Marseille mit 2:3 und scheidet komplett aus Europa aus. Olympique sprang mit dem Kraftakt beim BVB noch in letzter Sekunde ins Achtelfinale, Piräus ist trotz des Sieges gegen Arsenal draußen. Leverkusen wollte in Genk Platz 1 verteidigen, aber Bayer holte in Belgien nur einen Punkt. Weil Chelsea gegen Valencia gewann, ziehen die Londoner als Gruppenerster in die Runde der letzten 16 ein.

Der FC Chelsea schob sich am letzten Gruppen-Spieltag durch einen verdienten 3:0-Heimerfolg gegen den FC Valencia noch auf Platz eins der Staffel E. Während die "Blues" Leverkusen in die Runde der letzten 16 nachfolgten, müssen sich die Spanier mit Rang drei begnügen. Ein bärenstarker Drogba sorgte an der Stamford Bridge für die Entscheidung.

Der europäische Wettbewerb ist für Dortmund beendet. Nach dem unglücklichen 2:3 gegen Marseille stehen die Westfalen am Ende mit leeren Händen da. Der knappe Rückstand für Olympique nach Einbahnstraßenfußball Richtung Gästetor war zur Pause mehr als schmeichelhaft. Im zweiten Durchgang wirkte der Schock des späten Gegentreffers bei der Borussia aber nach. Die Gastgeber ließen nach, OM wurde besser und fuhr in der Schlussphase einen nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg ein.


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