Formel-1-Pilot Adrian Sutil liebäugelt offenbar mit einem Wechsel von Force India zum Kontrahenten Renault. "Das wäre interessant, natürlich. Das muss man sich auf jeden Fall anhören, wenn Interesse da ist", sagte der 27-Jährige gegenüber der dpa vor dem Großen Preis von Ungarn an diesem Wochenene.
Ferrari-Pilot Felipe Massa steht dieser Tage im Rampenlaicht der Formel 1. Jedoch nicht ganz so, wie es sich der Brasilianer vielleicht wünschen würde. Fast auf den Tag genau nach einem Jahr kehrt Massa an den Hungaroring zurück, wo er 2009 im Qualifying lebensgefährlich verletzt wurde. Zudem wurde der 29-Jährige jüngst am Hockenheimring zum traurigen Helden im Stallorder-Skandal.
Das Rennen in Monte Carlo ist einer der Höhepunkte der Formel-1-Saison. "Durch die Straßen von Monaco zu fahren, ist einfach einzigartig", ließ Rekordweltmeister Schumacher, der im Kurven-Labyrinth des Fürstentums schon fünfmal triumphiert hat, jüngst wissen. "Das ist absolut unglaublich, der größte Tag in meinem Leben. Hier zu gewinnen, ist etwas ganz besonderes", freute sich Mark Webber über seinen Sieg im Mai 2010.
Karen und Jochen Bieler sind die strahlenden Gewinner des großen Gewinnspiels von Capri-Sonne und kicker online. Das Geschwisterpaar bekam die großartige Chance, einen Formel-1-Star live zu erleben. Der 27-jährige Gräfelfinger Adrian Sutil, Formel-1-Stammpilot des Force-India-Teams, stand den beiden Nachwuchsreportern am Hockenheimring am Rande des Großen Preises von Deutschland Rede und Antwort.
Bernie Ecclestone fällt über einige der Formel-1-Teams ein vernichtendes Urteil und sieht zudem mehrere Rennställe noch vor Saisonende vom Aus bedroht. "Es gibt ein paar Teams in der Formel 1, die nicht dort sein sollten. Sie sind im Moment etwas überfordert", sagte der britische Formel-1-Boss gegenüber der Zeitung "Daily Telegraph".
Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel ist Deutschlands einzig verbliebene WM-Hoffnung, alle anderen fünf Piloten der Formel D dürften realistischerweise nichts mehr mit der Titelvergabe zu tun haben. Nach der offensichtlichen Stallorder von Hockenheim steht aber beim Großen Preis von Ungarn erstmal die Scuderia Ferrari im Blickpunkt.
Der zwölfte Grand Prix der Formel-1-Saison 2010 wird am Sonntag, 1. August 2010, um 14 Uhr (LIVE-Ticker ab 13.45 Uhr) in Ungarn auf dem "Hungaroring" gestartet. Im vergangenen Jahr triumphierte der Brite Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes vor Kimi Räikkönen im Ferrari. Die Scuderia aus Maranello steht nach dem Teamorder-Sieg von Fernando Alonso am Hockenheimring auch diesmal im Blickpunkt.
Ferrari hat mit seiner dubiosen Vorfahrt für Fernando Alonso die Formel 1 entzweit. Die bestrafte, vom Team aber entschieden bestrittene Stallorder hat Empörung und eine heftige Debatte über den Sinn dieses Verbotes ausgelöst. "Die Formel 1 ist ein verlogenes Geschäft - und das Rennen gestern in Hockenheim war ein Paradebeispiel dafür", grantelte der österreichische "Kurier": "Es roch nicht nach Stallorder,
es stank nach einem abgekarteten Spiel."
Ferrari wird gegen die 100.000-Dollar-Strafe wegen verbotener Teamorder beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim keinen Einspruch einlegen. "Was die Entscheidung der Rennkommissare betrifft, haben wir im Interesse des Sports beschlossen, nicht den Weg in die Berufung zu gehen", sagte Teamchef Stefano Domenicali: "Wir sind zuversichtlich, dass das World Council weiß, wie es die vorliegenden Fakten einordnen muss."
Bittere Pleite für Mercedes GP ausgerechnet beim Heimspiel. In Runde 63 war die Blamage perfekt. Machtlos im störrischen Silberpfeil mussten sich Rekordweltmeister Michael Schumacher und Teamkollege Nico Rosberg beim Großen Preis von Deutschland überrunden lassen. "Das ist eine Katastrophe als Team. Das ist unglaublich", jammerte der Wiesbadener Rosberg.
Der Doppelsieg beim Großen Preis von Deutschland kommt der Scuderia Ferrari teuer zu stehen. Die FIA-Rennkommissare verhängten wegen des Vorwurfs der Teamorder eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Dollar gegen den Traditionsrennstall aus Maranello. Zudem wird der Fall zur weiteren Untersuchung an das Motor Sports World Council übergeben. Am Rennergebnis von Hockenheim ändert sich allerdings nichts.
Die Scuderia Toro Rosso hat sich frühzeitig auf die Stammfahrer-Paarung für 2011 festgelegt und schenkt dem amtierenden Pilotenduo auch weiterhin das Vertrauen. Das Schwesterteam von Red Bull Racing hat seine beiden Fahrer Sebastien Buemi und Jaime Alguersuari für die kommende Saison bestätigt. Das teilte Teamchef Franz Tost am Donnerstag mit.
Der australische Red-Bull-Pilot Mark Webber beherrschte nach seinem Triumph von Silverstone die internationalen Schlagzeilen. Ausgerechnet vor seinem Heimspiel kracht es im Team von Sebastian
Vettel wieder. Teamkollege Webber fühlte sich benachteiligt
und ist nach seinem dritten Saisonsieg öffentlich in den Angriff übergegangen.
Trotz seines Sieges beim Großen Preis von Großbritannien war Mark Webber reichlich sauer über sein Team. Der Grund: Am Samstag war sein einzig verbliebener neuer Frontflügel ans Auto seines Red-Bull-Teamkollegen Sebastian Vettel befestigt worden, der dann in Silverstone die Pole Position holte.
Auch im letzten Freien Training vor der Qualifikation zum Großen Preis von Großbritannien hat Red Bull das Tempo vorgegeben. Sebastian Vettel fuhr am Samstagmittag in Silverstone die schnellste Runde und verwies in 1:30,958 Minuten für den 5,891 Kilometer langen Kurs seinen australischen Teamkollegen Mark Webber um 0,034 Sekunden auf den zweiten Rang.
Robert Kubica hat seinen Vertrag beim Formel-1-Rennstall Renault bis Ende 2012 verlängert. Dies gaben die Franzosen am Mittwoch bekannt. Der Pole fährt in seiner ersten Saison für Renault, konnte in den bisherigen Rennen aber überzeugen. Dagegen stehen bei seinem Teamkollegen Vitaly Petrov die Zeichen bereits wieder auf Trennung.
Sebastian Vettel freute sich am Sonntag über einen "deutschen Doppelsieg". Mit seinem Sieg in Valencia gegen Lewis Hamilton und Jenson Button hatte der Red-Bull-Pilot Teil eins im deutsch-englischen Duell für Schwarz-Rot-Gold entschieden. Später fieberte der 22-Jährige im DFB-Trikot mit, als die Nationalmannschaft Rooney, Lampard & Co. mit dem 4:1-Achtelfinalsieg aus dem WM-Turnier warf.
Sebastian Vettel ist wieder auf WM-Kurs gerast, während sein Red-Bull-Teamkollege Mark Webber bei einem Horror-Crash viele Schutzengel hatte. Rekordweltmeister Michael Schumacher fährt weiter im Niemandsland der Formel 1, Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg hatte sich seinen 25. Geburtstag ganz anders vorgestellt. Zufrieden war aber Adrian Sutil.
Gleich neun Fahrer wurden von den Rennkommissaren beim Großen Preis von Europa in Valencia wegen zu hohen Tempos während einer Safety-Car-Phase mit einer Zeitstrafe von jeweils fünf Sekunden belegt. Profitieren konnte Mercedes-Fahrer Nico Rosberg, der dadurch noch knapp in die Punkteränge rutschte. Auch Fernando Alonso rückte nachträglich vom neunten auf den achten Rang vor.
Sebastian Vettel war im Abschlusstraining zum Großen Preis von Europa in Valencia der Schnellste. Der Formel-1-Vizeweltmeister erzielte am Samstagvormittag in 1:38,513 Minuten die Bestzeit. Er verwies im Red Bull den Polen Robert Kubica im Renault um 0,102 Sekunden auf Rang zwei. Dritter wurde auf dem 5,419 Kilometer langen Kurs im Hafen von Valencia Vettels Teamkollege Mark Webber.
