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Marcel Goc trug mit einer starken Leistung und einem Treffer wesentlich zum 5:0-Erfolg seiner Nashville Predators gegen die Minnesota Wild bei. Damit rangieren die "Preds" mit 40 Siegen bei 26 Niederlagen auf dem siebten Rang der Western Conference und haben gute Chancen, die Play-off-Runde zu erreichen. Auch zwei andere deutsche Legionäre in der NHL waren erfolgreich.

Berlin steht schon lange als Hauptrundenerster fest, Wolfsburg und Frankfurt sind in den Play-offs dabei, Augsburg wird die Vor-Ausscheidung für das Viertelfinale bestreiten und das Kellertrio Straubing, Hamburg und Kassel kann bereits für die nächste Saison planen. Sonst tobt zwei Spieltage vor Schluss der Hauptrunde in der DEL aber der Kampf um die entscheidenden Plätze. Mit einem Endspiel in Nürnberg.

Justin Mapletoft und die Straubing Tigers - das passt! Der Stürmer, der in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auch schon für Nürnberg stürmte, und der Klub aus der DEL haben die Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus in einem neuen Vertrag fixiert. Der erst während der Spielzeit zu den Niederbayern gestoßene Kanadier erhielt einen Kontrakt für ein Jahr bis 2011.

Der DEL-Klub DEG Metro Stars hat sich am Donnerstag mit sofortiger Wirkung von seinem Cheftrainer Harold Kreis getrennt. Auch Co-Trainer Mike Schmidt muss gehen. Als Grund gaben die Rheinländer die sportliche Misere an, das Team hat acht der vergangenen elf Spiele verloren. Kreis ist ab der kommenden Saison beim DEL-Rekordmeister Adler Mannheim Chef hinter der Bande.

Die New Jersey Devils sind in dieser Spielzeit so etwas wie der Angstgegner für den Meister der nordamerikanischen Eishockey-Liga (NHL), die Pittsburgh Penguins. Das 5:2 am St. Patrick's Day war nun schon der sechste Sieg der Teufel im sechsten Vergleich dieser Saison. Die beiden Ostrivalen stecken derzeit mitten im Kampf um eine günstige Ausgangsposition für die Play-offs. Beide haben aktuell 87 Punkte auf dem Konto, New Jersey hat dennoch die Nase vorn.

Mit einem Sieg in Düsseldorf hat Hannover nach Punkten mit der DEG gleichgezogen und einen großen Schritt Richtung Play-offs gemacht. Mit einem 1:2 hat Ingolstadt gegen Berlin verpasst, sich zurück unter die ersten Sechs zu schieben. Während Wolfsburg und Frankfurt sich mit wichtigen Heimsiegen die direkte Play-off-Qualifikation sicherten, haben Krefeld und Iserlohn nach Niederlagen kaum noch Chancen auf Rang zehn.

Gleich sechs deutsche Profis waren in der Nacht zu Mittwoch (MEZ) in der NHL im Einsatz. Sowohl Marco Sturm und Dennis Seidenberg mit Boston (5:2 gegen Carolina), als auch Marcel Goc mit Nashville (4:3 n.P. gegen Philadelphia) gelangen wichtige Siege im Kampf um die Play-off-Plätze. Schlechter lief es für da für Jochen Hecht, Christian Ehrhoff und Thomas Greiss. Alle verloren die Spiele mit ihren Teams. Greiss musste bei San Jose viermal hinter sich greifen.

Für die Boston Bruins und das deutsche Duo Dennis Seidenberg/Marco Sturm wird es im Kampf um die Play-off-Plätze noch einmal spannend. Nach der 2:3-Niederlage bei den New Jersey Devils liegt Boston in der Eastern Conference auf Rang acht, ein Punkt vor den New York Rangers. Im Westen hat Detroit wichtige Punkte im Duell um den achten Platz eingesammelt. Mit 2:1 siegten die Red Wings über den direkten Kontrahenten Calgary.

Der Trainer der DEG Metro Stars, Harold Kreis, wird den Verein nach der Saison verlassen und übernimmt das Ruder bei den Adler Mannheim, wie der DEL-Klub am Montag mitteilte. Dort hat er am Wochenende einen Vertrag bis 2012 unterschrieben. Nach zwei Jahren in Düsseldorf kehrt der 51-Jährige damit wieder zurück zu alter Wirkungsstätte. Ein Grund für den Wechsel könnte das finanzielle Angebot der Adler sein.

Dustin Whitecotton hat seinen Vertrag bei den Straubing Tigers um ein Jahr bis 2011 verlängert. Damit geht Whitecotton in der nächsten Saison in seine dritte Spielzeit bei den Niederbayern. "Jeder sieht, wie wertvoll Dustin für unsere Mannschaft ist. Er ist ein Center, der seine Nebenleute stärker macht, arbeitet zuverlässig in der Offensive wie in der Defensive", so der Sportliche Leiter Jürgen Pfundtner auf der Website der Tigers.

Der Verteidiger Rob Leask hat seinen Vertrag bei den Nürnberg Ice Tigers um ein Jahr bis 2011 verlängert. Vor der Saison kam der 38-Jährige von den Hamburg Freezers und wurde sofort zum festen Bestandteil im Team der Franken. "Rob hat in Nürnberg auf Anhieb durch konstant gute Leistungen in der Defensive überzeugt. Deshalb sind wir natürlich froh, dass er uns ein weiteres Jahr erhalten bleibt", sagte Nürnbergs Manager Lorenz Funk zu dem Vertragsabschluss.

Eine sensationelle Aufholjagd legte Vancouver in der Nacht zu Mittwoch (MEZ) aufs Eis. Das Team um den deutschen Christian Ehrhoff lag nach dem ersten Drittel in Colorado bereits mit 0:3 zurück, ehe die Canucks das Spiel komplett drehten. Am Ende siegte Vancouver mit 6:4. Für Boston und Marco Sturm wird es nach der 1:2-Niederlage in Toronto im Kampf um die Play-off-Plätze indes immer enger.

Das Projekt Champions League wurde am Dienstag vom Eishockey-Weltverband (IIHF) endgültig auf Eis gelegt. Wegen finanzieller Probleme wird es keine Fortsetzung der internationalen Runde, die in der Saison 2008/2009 mit einem Preisgeld von 10 Millionen Euro gestartet worden war, geben. Damit bleibt der Schweizer Verein ZSC Lions einziger Gewinner der Königsklasse.

Den 3:2-Erfolg in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gegen den deutschen Meister Eisbären Berlin hat Düsseldorf teuer bezahlt. Die DEG muss in der Schlussphase der Hauptrunde auf Adam Courchaine verzichten, der sich am Sonntag gegen die Hauptstädter eine Rippenverletzung zuzog und rund zwei Wochen pausieren muss.

Beim olympischen Eishockey-Turnier von Vancouver spielten sie bereits Seite an Seite, nun werden Dennis Seidenberg und Marco Sturm auch in der NHL Teamkollegen. Am letzten Tag der Wechselperiode haben sich die Boston Bruins Seidenbergs Dienste gesichert. Das gab sein bisheriger Verein, die Florida Panthers, am Mittwoch bekannt. Bereits am Donnerstag wird Seidenberg gegen Toronto sein Debüt für die Bruins geben.

Das Märchen war schon lange vor dem Finale geschrieben. Sidney Crosby sollte zum Helden des kanadischen Eishockeys avancieren, das Ahornblatt auf der Landesflagge vergolden. Und viel schöner, viel dramatischer hätte dieser Traum nicht zur Wirklichkeit werden können. "Er hatte diese Bestimmung, schon seit Beginn seiner Karriere", so Verbands-Manager Steve Yzerman. Es kam also wie "prophezeit" - nur dass das Märchen zum Krimi wurde.

Viel wurde gemunkelt in den letzten Tagen in Bezug auf Uwe Krupp und seine Zukunft beim deutschen Eishockey-Nationalteam. Der Trainer stand nach dem schwachen Abschneiden beim olympischen Eishockey-Turnier in Vancouver in der Kritik, über einen Nachfolger wurde auch schon in der Öffentlichkeit diskutiert. Nicht so bei Franz Reindl. Der DEB-Generalsekretär stärkt Krupp den Rücken.

Das Traumfinale endete mit einem Traumergebnis für Kanada. Mit 3:2 n.V. (1:0;1:1;0:1;1:0) gewannen die Gastgeber in einer körperbetonten aber nicht hart geführten Partie mit wenig Strafzeiten gegen die USA. Damit konnten sich die Kanadier bei diesen olympischen Spielen die 14. Goldmedaille sichern und zogen mit acht Eishockey-Olympiasiegen mit Russland gleich.

Rekordscorer Teemu Selänne hat sich mit seiner fünften Medaille von der Olympia-Bühne verabschiedet. Im "kleinen" Finale des olympischen Eishockey-Turniers von Vancouver setzte sich Finnland gegen die Slowakei mit 5:3 durch und sicherte sich Bronze. "Gold war mein Traum, aber Bronze ist großartig", sagte Selänne: "Nach 22 Jahren in der Nationalmannschaft ist das für mich ein traumhafter Abschluss."

Nach einem furiosen 6:1 steht die USA als erster Finalteilnehmer fest. Noch nicht einmal 13 Minuten waren gespielt als Paul Stastny bereits das 6:0 für die Vereinigten Staaten erzielte. In der Folge reichte es den US-Amerikanern, den luxuriösen Vorsprung gegen frustrierte Finnen, die ihren Finaleinzug von 2006 nicht wiederholen konnten, zu verwalten. In der 55. Minuten gelang Finnland durch Antti Miettinen zumindest noch der Ehrentreffer.


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