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Der ERC Ingolstadt hat im Kampf um die direkte Qualifikation für die Play-offs einen wichtigen Sieg gefeiert. Gegen die Hamburg Freezers gewannen die Bayern 5:0 und schoben sich mit 86 Punkten auf Platz 5 vor. Die Freezers bleiben mit 59 Zählern auf Rang 13. Ein Doppelpack von Thomas Greilinger brachte die Gastgeber vor 3332 Zuschauern bereits im ersten Drittel auf die Siegerstraße. Michael Waginger und Dominic Walsh trafen für den ERC zum Endstand.

Dustin Whitecotton hat seinen Vertrag bei den Straubing Tigers um ein Jahr bis 2011 verlängert. Damit geht Whitecotton in der nächsten Saison in seine dritte Spielzeit bei den Niederbayern. "Jeder sieht, wie wertvoll Dustin für unsere Mannschaft ist. Er ist ein Center, der seine Nebenleute stärker macht, arbeitet zuverlässig in der Offensive wie in der Defensive", so der Sportliche Leiter Jürgen Pfundtner auf der Website der Tigers.

Für die Deutschen in der NHL verlief der Spieltag am Mittwoch (Ortszeit) unterschiedlich. Während Jochen Hecht mit Buffalo 4:3 über Dallas siegte, verlor Christian Ehrhoff, trotz seines Tores für Vancouver, mit 3:4 im Penalty-Schießen in Phoenix. Bei Washington, dem derzeit wohl besten Team in der NHL, gibt es trotz des 4:3-Sieges gegen Carolina Unstimmigkeiten. Grund ist die Rotation von Trainer Bruce Boudreau.

Der Verteidiger Rob Leask hat seinen Vertrag bei den Nürnberg Ice Tigers um ein Jahr bis 2011 verlängert. Vor der Saison kam der 38-Jährige von den Hamburg Freezers und wurde sofort zum festen Bestandteil im Team der Franken. "Rob hat in Nürnberg auf Anhieb durch konstant gute Leistungen in der Defensive überzeugt. Deshalb sind wir natürlich froh, dass er uns ein weiteres Jahr erhalten bleibt", sagte Nürnbergs Manager Lorenz Funk zu dem Vertragsabschluss.

Der Trainer der DEG Metro Stars, Harold Kreis, wird den Verein nach der Saison verlassen und übernimmt das Ruder bei den Adler Mannheim. Nach zwei Jahren in Düsseldorf kehrt der 51-Jährige damit wieder zurück zu alter Wirkungsstätte. Ein Grund für den Wechsel könnte das finanzielle Angebot der Adler sein. "Es ist zwar schade, aber wir können nur ausgeben, was wir auch haben", sagte DEG-Manager Lance Nethery der Westdeutschen Zeitung.

Eine sensationelle Aufholjagd legte Vancouver in der Nacht zu Mittwoch (MEZ) aufs Eis. Das Team um den deutschen Christian Ehrhoff lag nach dem ersten Drittel in Colorado bereits mit 0:3 zurück, ehe die Canucks das Spiel komplett drehten. Am Ende siegte Vancouver mit 6:4. Für Boston und Marco Sturm wird es nach der 1:2-Niederlage in Toronto im Kampf um die Play-off-Plätze indes immer enger.

Das Projekt Champions League wurde am Dienstag vom Eishockey-Weltverband (IIHF) endgültig auf Eis gelegt. Wegen finanzieller Probleme wird es keine Fortsetzung der internationalen Runde, die in der Saison 2008/2009 mit einem Preisgeld von 10 Millionen Euro gestartet worden war, geben. Damit bleibt der Schweizer Verein ZSC Lions einziger Gewinner der Königsklasse.

Die Washington Capitals haben die Einstellung der längsten Siegesserie auf heimischem Eis in der NHL verpasst. Nach zwölf Heimsiegen in Folge unterlag der Ligaprimus den Dallas Stars nach Penaltyschießen mit 3:4. Einen deutlichen Sieg feierten die Los Angeles Kings gegen die Columbus Blue Jackets. Mit 6:0 fegten die Kalifornier die Gäste aus dem Staples Center heraus.

Christian Ehrhoff hat in der NHL mit den Vancouver Canucks das Duell der deutschen Nationalspieler gegen Marcel Goc und die Nashville Predators für sich entschieden. Beim 4:2-Auswärtssieg gelang Ehrhoff die Vorlage zum letzten Treffer. Auch Jochen Hecht hatte Grund zum Jubeln: Die Buffalo Sabres schlugen die NY Rangers mit 2:1 nach Verlängerung. Für das Boston-Duo Sturm/Seidenberg setzte es eine knappe 1:2-Niederlage gegen Pittsburgh.

Nach dem Erfolg gegen Columbus durch ein Tor von Christian Ehrhoff in der Verlängerung feierten die Vancouver Canucks jetzt ihren zweiten Sieg nach den olympischen Spielen. Bei den Detroit Red Wings, die eigentlich wiedererstarkt eine Serie starten wollten, setzten sich die Canucks mit 6:3 durch. Jochen Hecht und die Buffalo Sabres hingegen mussten eine 1:3-Niederlage bei den Washington Capitals hinnehmen.

Beim olympischen Eishockey-Turnier von Vancouver spielten sie bereits Seite an Seite, nun werden Dennis Seidenberg und Marco Sturm auch in der NHL Teamkollegen. Am letzten Tag der Wechselperiode haben sich die Boston Bruins Seidenbergs Dienste gesichert. Das gab sein bisheriger Verein, die Florida Panthers, am Mittwoch bekannt. Bereits am Donnerstag wird Seidenberg gegen Toronto sein Debüt für die Bruins geben.

Beim olympischen Eishockey-Turnier in seiner sportlichen Heimat mit der deutschen Auswahl untergegangen, in der NHL der Matchwinner: Christian Ehrhoff hat seinen Vancouver Canucks bei der Rückkehr in der NHL den 4:3-Sieg gesichert. Gegen die Oilers war Marcel Goc mit den Predators siegreich, Christoph Schubert entschied das deutsche Duell gegen Dennis Seidenberg für sich. Trotz Marco Sturms Tor zum 1:0 gingen die Bruins gegen die Canadiens in eigener Halle unter.

Einen Tag nach dem Eishockey-Finale der olympischen Spiele (3:2 für Kanada gegen die USA) ging es auch in der NHL schon weiter. Mit dabei, Erfolgscoach Mike Babcock, seines Zeichens Olympiasieger als Headcoach der kanadischen Auswahl und auch Trainer der Detroit Red Wings. Die haben mit dem 3:2-Erfolg über Colorado Avalanche in Denver einen wichtigen Sieg eingefahren und melden sich im Kampf um die Play-off-Plätze zurück.

Das Märchen war schon lange vor dem Finale geschrieben. Sidney Crosby sollte zum Helden des kanadischen Eishockeys avancieren, das Ahornblatt auf der Landesflagge vergolden. Und viel schöner, viel dramatischer hätte dieser Traum nicht zur Wirklichkeit werden können. "Er hatte diese Bestimmung, schon seit Beginn seiner Karriere", so Verbands-Manager Steve Yzerman. Es kam also wie "prophezeit" - nur dass das Märchen zum Krimi wurde.

Das Traumfinale endete mit einem Traumergebnis für Kanada. Mit 3:2 n.V. (1:0;1:1;0:1;1:0) gewannen die Gastgeber in einer körperbetonten aber nicht hart geführten Partie mit wenig Strafzeiten gegen die USA. Damit konnten sich die Kanadier bei diesen olympischen Spielen die 14. Goldmedaille sichern und zogen mit acht Eishockey-Olympiasiegen mit Russland gleich.

Rekordscorer Teemu Selänne hat sich mit seiner fünften Medaille von der Olympia-Bühne verabschiedet. Im "kleinen" Finale des olympischen Eishockey-Turniers von Vancouver setzte sich Finnland gegen die Slowakei mit 5:3 durch und sicherte sich Bronze. "Gold war mein Traum, aber Bronze ist großartig", sagte Selänne: "Nach 22 Jahren in der Nationalmannschaft ist das für mich ein traumhafter Abschluss."

Nach einem furiosen 6:1 steht die USA als erster Finalteilnehmer fest. Noch nicht einmal 13 Minuten waren gespielt als Paul Stastny bereits das 6:0 für die Vereinigten Staaten erzielte. In der Folge reichte es den US-Amerikanern, den luxuriösen Vorsprung gegen frustrierte Finnen, die ihren Finaleinzug von 2006 nicht wiederholen konnten, zu verwalten. In der 55. Minuten gelang Finnland durch Antti Miettinen zumindest noch der Ehrentreffer.

Als Roberto Luongo neun Sekunden vor Schluss den letzten Schuss mit einem schier unglaublichen Reflex abwehrte, brachen alle Dämme. Die 17.799 Fans rissen die Arme hoch, ein langgezogenes "Luuuh" erfüllte den Canada Hockey Place. Der Lokalmatador der Vancouver Canucks hatte den 3:2-Zittersieg des Goldfavoriten Kanada gegen die Slowakei festgehalten und das Traumfinale gegen die USA perfekt gemacht.

Am Ende knapp mit 3:2 zog Kanada gegen die Slowakei ins Eishockey-Finale der Olympischen Spiele ein. Die Partie gegen Gegner USA am Sonntag ist gleichzeitig die Neuauflage des Endspiels der Spiele von Salt Lake City 2002. Damals hatten die Kanadier den US-Amerikanern eine Niederlage vor eigenem Publikum beigebracht und die erste Goldmedaille im Eishockey für die "Ahornblätter" seit 50 Jahren eingefahren.

Die Teilnehmer für das Halbfinale des olympischen Eishockey-Turniers stehen fest: Als Erste schafften die US-Amerikaner gegen die Schweiz den Sprung in die Vorschlussrunde, Finnland und Gastgeber Kanada zogen nach. Die illustre Runde der letzten Vier komplettieren die Slowakei, die mit 4:3 überraschend die favorisierten Schweden, Olympiasieger von Turin, aus dem Wettbewerb warfen.


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