Die Ringe des Saturns sind weit weniger friedlich, als sie wirken. Forscher haben faszinierende Fotos der "Cassini"-Raumsonde mit Saturn-Daten aus mehreren Jahrzehnten kombiniert - und ein unerreicht präzises Bild des Ringsystems des Gasplaneten gezeichnet.

Sie sind alt, sie leuchten und sind eigentlich voll mit Staub: Quasare sind Galaxien, die in der Frühzeit des Universums entstanden. Die Schwarzen Löcher in ihrem Inneren saugen Sternenstaub an. Doch Forscher haben nun uralte Quasare gefunden, die komplett staubfrei sind.

Ein Netz aus kaltem Staub durchzieht unsere kosmische Nachbarschaft. Das europäische Weltraumteleskop "Planck" hat die frostigen Areale nun in einem beeindruckenden Bild festgehalten. Astronomen staunen über die Strukturen - und haben Probleme, deren Entstehung zu erklären.

Sechs Monate hatten sie auf der Internationalen Raumstation ISS verbracht. Nun sind die Astronauten Maxim Surajew und Jeffrey Williams an Bord einer Sojuskapsel sicher zur Erde zurückgekehrt.

Erstmals haben Forscher einen fernen Himmelskörper aufgespürt, der den Planeten in unserem Sonnensystem ähnelt und genau untersucht werden kann. Die Astronomen schwärmen vom "Rosetta-Stein der Planetenforschung" - und hoffen, dass der Gasriese zur Entdeckung einer zweiten Erde führt.

Er ist größer als unsere Erde: Bisher wussten Forscher wenig über den Großen Roten Fleck auf dem Jupiter. Jetzt konnten sie erstmals einen Blick ins Innere des gewaltigsten Sturms im gesamten Sonnensystem werfen.

16.000 Lichtjahre von der Erde entfernt umkreisen zwei Sterne einander in nur 5,4 Minuten. Damit hält der Doppelstern HM Cancri einen neuen astronomischen Rekord. Und noch andere außergewöhnliche Eigenschaften haben Astronomen bei den zwei Weißen Zwergen beobachtet.

Astronomen haben einen Beleg dafür gefunden, dass große Galaxien ihre kleineren Verwandten tatsächlich einfach verspeisen können. Den entscheidenden Hinweis lieferte ein Stern mit besonders geringem Metallgehalt.

So nahe wie nie ist die europäische Raumsonde "Mars Express" am geheimnisvollen Marsmond Phobos vorbeigeflogen - und hat doch kein einziges Bild von ihm gemacht. Doch schon bald soll eine hochauflösende Kamera aus Deutschland das nachholen.

Mit Hilfe einer indischen Sonde haben US-Forscher größere Mengen Eis am Nordpol des Mondes aufgespürt. In gleich 40 Kratern fanden sie Hinweise auf gefrorenes Wasser, insgesamt ist von 600 Millionen Tonnen die Rede.

Ein riesiger Gasplanet hat Astronomen lange vor Rätsel gestellt: Der Gasgigant ist wesentlich größer, als er eigentlich sein dürfte. Jetzt glauben Forscher, den Grund herausgefunden zu haben. Der Planet rast im Tiefflug über seinen Heimatstern, und das bleibt nicht ohne Folgen.

Jubiläum für Alien-Fahnder: Vor einem halben Jahrhundert haben Wissenschaftler die Suche nach außerirdischen Zivilisationen gestartet. Doch trotz rasanter technischer Fortschritte gibt es bisher keinen Hinweis auf Intelligenzlinge im All. Sind wir am Ende doch allein?

Die US-Raumfähre "Endeavour" ist nach zweiwöchiger Reise wieder auf der Erde. Der Shuttle mit sechs Astronauten an Bord landete pünktlich um 22:20 Uhr Ortszeit auf dem Nasa-Weltraumbahnhof in Florida.


Als ob im Weltall das Licht angeknipst wird: Die ersten Bilder des Infrarotteleskops "Wise" erlauben aufsehenerregende neue Einblicke in das Universum. Die Infrarotbilder zeigen ferne Welten, Kometen und explosive Galaxien in ungekannter Schärfe und Brillanz.

Direkt im Grenzgebiet zwischen Kuwait und dem Irak liegen mehrere Inseln. Lange Zeit zankten sich beide Länder darum, wem die menschenleeren Flecken gehören. Seit einiger Zeit ist der Streit entschieden. Beim Blick aus dem All sind Grenzen ohnehin nicht zu sehen.

Blick in die Kinderstube des Universums: Forscher haben Sterne entdeckt, die unmittelbar nach dem Urknall entstanden sind. Mit 13,7 Milliarden Jahren weisen die Himmelskörper ein ähnliches Alter auf wie das Universum.

Besatzungsmitglieder der ISS dürfen ab jetzt hin und wieder entspannen: In der neuen Panoramakugel sollen sie den atemberaubenden Blick auf die Erde genießen. In der Nacht komplettierten die Astronauten das amerikanische Segment der Raumstation. Doch für den Ausblick gelten strenge Regeln.

Vor mehr als 40 Jahren ging der Meteorit Murchison auf die Erde nieder. Er entstand zusammen mit unserem Sonnensystem. Nun haben Wissenschaftler in seinem Inneren eine Vielzahl organischer Moleküle entdeckt - mehr, als die junge Erde vor Jahrmilliarden selbst enthielt.

Die Überreste explodierter Sterne funktionieren als gigantische Teilchenbeschleuniger. Sie sorgen vermutlich dafür, dass die kosmische Strahlung ihre extrem hohe Energiemenge bekommt. Das Nasa-Teleskop "Fermi" hat jetzt einige besonders beeindruckende Exemplare fotografiert.


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