Die chinesische Metropole Shanghai hat ein Platzproblem. Aus dem All lässt sich die Größe des Molochs gut erkennen. Die Behörden haben sich nun einen kuriosen Plan ausgedacht, um des Problems Herr zu werden.

Er ist rund 50 Kilogramm schwer - und soll friedlichen Zwecken dienen: Iran hat einen kleinen Erdbeobachtungssatelliten ins All geschossen. Es ist nicht das erste Weltraum-Abenteuer für das umstrittene Regime.

Ein internationales Forscherteam will einen besonders lebensfreundlichen Planeten in einem nahen Sternsystem aufgespürt haben. Auf der Suche nach einer zweiten Erde halten sie den Himmelskörper GJ 667Cc für den bisher spannendsten Kandidaten.

Kosmische Strahlung ist für den Absturz der russischen Marsmond-Sonde "Phobos-Grunt" verantwortlich - das ist das Ergebnis der offiziellen Untersuchung. Demnach war das 127-Millionen-Euro-Raumfahrzeug voller Elektronik, die für das Weltall gar nicht geeignet war.

Forscher haben ein 40 Jahre altes Rätsel gelöst: Während Sonnenstürme toben, verschwinden manchmal große Mengen extrem schneller Elektronen aus dem Magnetfeld der Erde. Mit Hilfe mehrerer Satelliten konnten Wissenschaftler jetzt beobachten, wohin es die Teilchen verschlägt.

Mehr als 20 Jahre lang flog er durchs All, dann stürzte der deutsche Forschungssatellit in den Golf von Bengalen. Überreste des zweieinhalb Tonnen schweren Geräts hätten nach SPIEGEL-Informationen beinahe Peking getroffen - es fehlten nur wenige Minuten.

Gefährliche Trümmerstücke bedrohen die Internationale Raumstation: Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr müssen die Astronauten ein Ausweichmanöver einleiten. Ohne Probleme verlief dagegen das Andocken eines russischen Frachters mit Nachschub - an Bord waren auch Geburtstagsgeschenke.

Abschleppen? Aus der Bahn kegeln? Oder doch gleich sprengen? Die Europäische Union lässt Forscher jetzt untersuchen, was sich gegen einen Asteroiden auf Crashkurs unternehmen ließe. Viele Optionen sind denkbar - nur einen Test mit Nuklear-Sprengköpfen schließen sie aus.

Start ohne Probleme: Vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan hat ein unbemannter "Progress"-Transporter zur Internationalen Raumstation abgehoben. Die Crew kann ihn ab dem Wochenende ausräumen.

Auf der Sonne ist es erneut zu einem heftigen Ausbruch gekommen. Plasma und Strahlung wurden Richtung Erde geschleudert - und treffen jetzt auf die Atmosphäre. Gefahr droht vor allem Satelliten, Airlines müssen Flüge umplanen. 

Unter Einsatz ihres Lebens brachten die "Apollo"-Astronauten 382 Kilogramm Mondgestein auf die Erde - dort ging dann so manche Probe verloren. Der Verlust ist vor allem der Nasa geschuldet. Ein Prüfbericht zeigt, wie schludrig die US-Raumfahrtbehörde mit den kostbaren Souvenirs umging.

Nach einer großen Eruption rast ein Sonnensturm auf die Erde zu. Für den Menschen wird er nicht gefährlich, für Satelliten und anderes Gerät vielleicht schon. Dabei haben solche Phänomene auch eine angenehme Nebenwirkung - sie reinigen die Umlaufbahn.

Menschenleer und abgeschieden ist die Salzwüste Dascht-e Kawir im iranischen Hochland. Aus dem All zeigt sie ihre berauschende Schönheit. In der Gegend soll das Mullah-Regime auch einen eigenen Teststand für Raketen betreiben.

Russlands Marssonde ist gerade abgestürzt. Das Land plant aber schon einen neuen Anlauf zum Nachbarplaneten - mit der Hilfe Europas. Auch über eine gemeinsame Mondstation wird verhandelt.

Nomaden hatten die Trümmer nach einem Einschlag in der Wüste Marokkos aufgelesen, jetzt haben US-Wissenschaftler die Meteoriten-Reste analysiert und herausgefunden: Das Gestein stammt ursprünglich vom Erdnachbarn Mars.

Warum ist die russische Marsmond-Sonde "Phobos-Grunt" abgestürzt? Russische Raumfahrtexperten behaupten nun, eine amerikanische Radaranlage könnte für die Panne verantwortlich sein. Vize-Regierungschef Rogosin droht schon jetzt mit "technischen und politischen Konsequenzen".

Russlands Raumfahrt hat durch den Absturz der Marssonde "Phobos-Grunt" einen weiteren schweren Rückschlag erlitten. Die Weltraumagentur sucht nach den Schuldigen. Doch bisher wissen die Experten nicht einmal, wo die Sonde verglüht ist - und wie viele Trümmerteile auf die Erde regneten.

Einschlag um Viertel vor sieben: Die havarierte Sonde "Phobos-Grunt" ist nach Angaben russischer Behörden in den Pazifik gekracht. Giftstoffe sollen in der Luft verglüht sein. Mit dem Absturz erreicht eine bedeutende Mission ihr enttäuschendes Ende.

Der Absturz von "Phobos-Grunt" auf die Erde steht offenbar kurz bevor: Am Sonntag zwischen 18.30 Uhr und 20.12 Uhr würden die Trümmer der Marssonde zu Boden krachen, prophezeien Experten. Auch der Ort des Einschlags wurde eingegrenzt.

Es grünt so grün - und blau: Im Südatlantik lässt mineralischer Dünger derzeit großflächig winzige Meereslebewesen sprießen, die Nahrung dafür kommt mit dem Wind. Aus dem All lässt sich das faszinierende Ergebnis bewundern.


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