16.000 Lichtjahre von der Erde entfernt umkreisen zwei Sterne einander in nur 5,4 Minuten. Damit hält der Doppelstern HM Cancri einen neuen astronomischen Rekord. Und noch andere außergewöhnliche Eigenschaften haben Astronomen bei den zwei Weißen Zwergen beobachtet.
Astronomen haben einen Beleg dafür gefunden, dass große Galaxien ihre kleineren Verwandten tatsächlich einfach verspeisen können. Den entscheidenden Hinweis lieferte ein Stern mit besonders geringem Metallgehalt.
So nahe wie nie ist die europäische Raumsonde "Mars Express" am geheimnisvollen Marsmond Phobos vorbeigeflogen - und hat doch kein einziges Bild von ihm gemacht. Doch schon bald soll eine hochauflösende Kamera aus Deutschland das nachholen.
Mit Hilfe einer indischen Sonde haben US-Forscher größere Mengen Eis am Nordpol des Mondes aufgespürt. In gleich 40 Kratern fanden sie Hinweise auf gefrorenes Wasser, insgesamt ist von 600 Millionen Tonnen die Rede.
Ein riesiger Gasplanet hat Astronomen lange vor Rätsel gestellt: Der Gasgigant ist wesentlich größer, als er eigentlich sein dürfte. Jetzt glauben Forscher, den Grund herausgefunden zu haben. Der Planet rast im Tiefflug über seinen Heimatstern, und das bleibt nicht ohne Folgen.
Jubiläum für Alien-Fahnder: Vor einem halben Jahrhundert haben Wissenschaftler die Suche nach außerirdischen Zivilisationen gestartet. Doch trotz rasanter technischer Fortschritte gibt es bisher keinen Hinweis auf Intelligenzlinge im All. Sind wir am Ende doch allein?
Die US-Raumfähre "Endeavour" ist nach zweiwöchiger Reise wieder auf der Erde. Der Shuttle mit sechs Astronauten an Bord landete pünktlich um 22:20 Uhr Ortszeit auf dem Nasa-Weltraumbahnhof in Florida.
Als ob im Weltall das Licht angeknipst wird: Die ersten Bilder des Infrarotteleskops "Wise" erlauben aufsehenerregende neue Einblicke in das Universum. Die Infrarotbilder zeigen ferne Welten, Kometen und explosive Galaxien in ungekannter Schärfe und Brillanz.
Direkt im Grenzgebiet zwischen Kuwait und dem Irak liegen mehrere Inseln. Lange Zeit zankten sich beide Länder darum, wem die menschenleeren Flecken gehören. Seit einiger Zeit ist der Streit entschieden. Beim Blick aus dem All sind Grenzen ohnehin nicht zu sehen.
Blick in die Kinderstube des Universums: Forscher haben Sterne entdeckt, die unmittelbar nach dem Urknall entstanden sind. Mit 13,7 Milliarden Jahren weisen die Himmelskörper ein ähnliches Alter auf wie das Universum.
Besatzungsmitglieder der ISS dürfen ab jetzt hin und wieder entspannen: In der neuen Panoramakugel sollen sie den atemberaubenden Blick auf die Erde genießen. In der Nacht komplettierten die Astronauten das amerikanische Segment der Raumstation. Doch für den Ausblick gelten strenge Regeln.
Vor mehr als 40 Jahren ging der Meteorit Murchison auf die Erde nieder. Er entstand zusammen mit unserem Sonnensystem. Nun haben Wissenschaftler in seinem Inneren eine Vielzahl organischer Moleküle entdeckt - mehr, als die junge Erde vor Jahrmilliarden selbst enthielt.
Die Überreste explodierter Sterne funktionieren als gigantische Teilchenbeschleuniger. Sie sorgen vermutlich dafür, dass die kosmische Strahlung ihre extrem hohe Energiemenge bekommt. Das Nasa-Teleskop "Fermi" hat jetzt einige besonders beeindruckende Exemplare fotografiert.
Der letzte große Ausbau der Internationalen Raumstation gestaltet sich schwieriger als erwartet. Bei der Montage eines neuen Moduls trat giftiges Ammoniak aus. Und auch die nicht passende Schutzkappe der neuen Aussichtsplattform macht weiterhin Ärger.
Die Internationale Raumstation bekommt einen Anbau - doch dabei klappt nicht alles reibungslos. Bei der Montage des neuen "Tranquility"-Moduls weigerte sich eine Abdeckung hartnäckig, an die vorgesehene Stelle zu passen. Dafür aber gelangen den Astronauten spektakuläre Fotos.
Es war es kein Vogel, kein Flugzeug und auch kein Meteorit: Abgestürzter russischer Weltraumschrott hat Zentralmexiko in Alarmbereitschaft versetzt. Die Reste des Aufklärungssatelliten "Cosmos 2421" gingen mit einem lauten Knall und starker Erschütterung über den Bundesstaaten Hidalgo und Puebla nieder.
Spektakuläre Leuchterscheinungen, gleich an beiden Polen des Saturn: Mit dem Weltraumteleskop "Hubble" haben Forscher den Ringplaneten so fotografiert, wie er nur selten zu sehen ist. Dabei fanden sie Unregelmäßigkeiten im Magnetfeld des Gasriesen.
Sonnenaktivität und Weltraumwetter mit nie gekannter Präzision im Blick: Der neue Nasa-Satellit "Solar Dynamics Observatory" soll so viele Daten zur Erde funken wie keine andere Mission zuvor - 1,5 Terabyte pro Tag. In Deutschland soll der Informationsberg verarbeitet werden.
Ein Riss in einer Hitzeschutzkachel, ein hervorstehender Keramikring am Cockpit: Zwei kleinere Beschädigungen am Space Shuttle "Endeavour" beschäftigen derzeit die Nasa. Weil auf dem fünftletzten Shuttleflug nichts schiefgehen soll, wird die Angelegenheit jetzt näher untersucht.
