Maschinenhilfe gegen den inneren Schweinehund: Deutsche Wissenschaftler wollen mit Robotern die Fitness von Astronauten im All verbessern. Die Maschinen sollen die Raumfahrer zum Training animieren - selbst wenn die eigentlich gar keine Lust haben.
Die Internationale Raumstation ist erneut gewachsen: Zwei russische Kosmonauten haben in einem Marathon-Außeneinsatz ein neues Segment angeschlossen. Zugleich wurde bekannt, warum Anfang Juli ein "Progress"-Frachter die ISS beim ersten Anflug verfehlte.
Es ist das Produkt von acht Jahren Arbeit: Aus rund 21.000 Einzelaufnahmen haben Experten die bisher präziseste Mars-Landkarte erstellt. Sie soll nicht nur Wissenschaftlern nutzen, sondern auch Hobby-Astronomen Spaß bringen.
Die Bewohner der Internationalen Raumstation können aufatmen: Der defekte Sauerstoffgenerator im amerikanischen Modul funktioniert wieder - nachdem eine Astronautin das Gerät ordentlich sauber gemacht hat.
Galaktischer Riese auf der Flucht: Weltraumteleskop "Hubble" hat einen Stern gesichtet, der mit rasendem Tempo aus der Milchstraße schießt. Inzwischen befindet er sich schon am Rand unserer Heimatgalaxie. Und er rast weiter - mit 2,5 Millionen Kilometern pro Stunde.
Die Erdatmosphäre schützt zumindest vor kleineren Meteoriten, glaubten Forscher. Doch ein Krater in Ägypten beweist: Es gibt keinen Schutz. Dort fanden Geologen Tausende Splitter - sie stammen von einem kleinen Eisenbrocken aus dem Kosmos.
Premierenfoto aus der Arktis: Das deutsche Satellitenduo "Tandem-X" und "Terrasar-X" hat seine ersten dreidimensionalen Bilder geliefert. Auf den hochpräzisen Aufnahmen aus dem hohen Norden sind selbst kleine Details gestochen scharf zu erkennen.
Die Liga der Rekordsterne hat Zuwachs bekommen. R136a1 leuchtet zehn Millionen Mal heller als die Sonne und ist massereicher als alle bisher bekannten Sterne. Astronomen stehen vor einem Rätsel: Eigentlich dürfte das stellare Schwergewicht gar nicht existieren.
Spähsystem für den Orbit: Mit einem ambitionierten Programm will Europa das Weltall kontrollieren. Satelliten sollen vor Weltraumschrott, Sonneneruptionen und kosmischen Geisterfahrern geschützt werden. Doch das Mega-Projekt sorgt für Streit - Spanien und Deutschland wollen die Riesen-Radaranlage bauen.
Warmes Wasser, wenig Wind, viele Nährstoffe: In der Ostsee wächst das Phytoplankton derzeit explosionsartig, wie eine aktuelle Satellitenaufnahme zeigt. Die sogenannte Algenblüte ist für Badegäste noch unproblematisch - und aus dem All schön anzusehen.
Astronomen haben einen Planeten beobachtet, der von seinem Mutterstern gnadenlos geröstet wird. Offenbar bleibt das nicht ohne Folgen: Der heiße Himmelskörper zieht einen einzigartigen, kometenhaften Schweif hinter sich her.
Es war ein Vorfall bisher ungekannten Ausmaßes in der Tiefe des Weltalls: Ein Gammablitz hat den Nasa-Satelliten "Swift" zeitweise lahmgelegt. Der Energieausbruch war so gewaltig, dass die Software ausfiel. Astronomen sind dennoch begeistert - und rätseln über die genaue Ursache des Teilchensturms.
Kurzlebige Riesensterne spielen im Universum eine wichtige Rolle. Auch unser Sonnensystem wäre ohne sie nicht denkbar. In den Tiefen des Alls kämpft sich ein solcher Gigant gerade durch die letzten Wehen seiner Geburt - und widerlegt bisherige Annahmen zur Entstehung dieser kosmischen Riesen.
Faulenzen am Meer, Bergwandern, die Metropolen der Welt durchstreifen - alles schön und gut. Doch erkennen Sie Ihren Lieblingstrand eigentlich von oben wieder? Die schönsten Urlaubsgebiete aus der Vogelperspektive, vertraut und doch rätselhaft: Dieses SPIEGEL-ONLINE-Quiz testet Ihre Urlaubsreife.
Flüchtige Annäherung: Bis auf etwa 3200 Kilometer hat sich die europäische Raumsonde "Rosetta" dem Asteroiden Lutetia genähert. Wissenschaftler interessieren sich für seine Beschaffenheit, um die Entstehung der Planeten im Sonnensystem besser zu verstehen.
Die Serie technischer Ärgernisse in der Internationalen Raumstation will kein Ende nehmen: Im amerikanischen Teil der ISS ist nach der Toilette jetzt auch die Sauerstoffanlage ausgefallen.
Schwarze Löcher verschlucken nicht nur Materie, sondern werfen Energie zurück ins All. Bislang glaubten Forscher, die Riesen strahlten gleichmäßig. Jetzt aber haben sie zum ersten Mal eine Gasblase erspäht, die gigantische Ausmaße besitzt.
Pannenmission statt Routineeinsatz im All: Nachdem am Wochenende ein Versorgungsschiff die Internationale Raumstation um drei Kilometer verfehlt hatte, kämpfen die Astronauten auf der ISS nun mit sanitären Problemen. Ihr 15 Millionen Euro teures Klo streikt.
Genauer als jemals zuvor soll das Teleskop "Planck" die Mikrowellen-Strahlung im Universum vermessen. Nun haben Esa-Forscher aus seinen Daten eine erste, faszinierende Himmelskarte hergestellt.
In der Probenkammer der Forschungssonde "Hayabusa" haben japanische Forscher "winzige Partikel" aufgespürt. Handelt es sich dabei tatsächlich wie erhofft um den Staub eines Asteroiden? Es könnte eine banale Erklärung für den Fund geben.
