Das Erdbeben in Chile hat gigantische Kräfte freigesetzt - und weite Teile Südamerikas verschoben. Um drei Meter wurden manche Ortschaften versetzt. Die Bewegung hält an: Südamerikas Landschaften werden nun jahrelang auf Wanderschaft bleiben.
Wie ein Gummiband liegt die Zunge eines Chamäleons zusammengezogen in dessen Maul. Nähert sich Beute geht's - zack! - in Bruchteilen eines Augenblicks zur Sache. Auch niedrige Temperaturen ändern daran nichts. Das Verspeisen der Beute bereitet den fröstelnden Tieren aber Mühe.
Das Erdbeben in Chile war das fünftstärkste, das je gemessen wurde. Die Folgen waren verheerend: Hunderte Menschen starben, Tsunamis trafen nahe gelegene Küsten. Astronauten der Internationalen Raumstation haben die Katastrophenregion nach dem Unglück fotografiert.
Von wegen Klimakanzlerin: Im aktuellen Haushaltsentwurf sieht die Regierung gerade einmal 70 Millionen Euro zusätzlich für den internationalen Klimaschutz vor. Dabei hatte Angela Merkel vor der Konferenz von Kopenhagen noch das Sechsfache versprochen.
Die Wirtschaftskrise sorgt für einen immer schnelleren Rückgang des deutschen Treibhausgasausstoßes. Nach Zahlen des Umweltbundesamts sind die Emissionen der Bundesrepublik 2009 so stark gesunken wie nie zuvor. Die Experten warnen aber davor, beim Klimaschutz nachzulassen.
Die Erde wird wärmer, eine Folge des Klimawandels ist die weltweite Gletscherschmelze. Ein deutscher Wissenschaftler will das Problem jetzt mit ungewöhnlichen Methoden lösen: Mit Sprinkleranlagen besprüht er Eisfelder und züchtet Gletscher - die Tourismusindustrie ist begeistert.
Hat der Einschlag eines Meteoriten die Dinosaurier ausgelöscht oder waren es gewaltige Vulkanausbrüche? Forscher haben jetzt die wichtigsten Studien der vergangenen Jahre zusammengetragen - und glauben, das Rätsel endgültig gelöst zu haben.
Aus den Meeren Nordrusslands gelangen große Mengen Methan in die Atmosphäre - und könnten dort einen teuflischen Kreislauf in Gang setzen. Forscher haben die Emissionen nun erstmals berechnet: Vor Sibirien wird so viel von dem Treibhausgas freigesetzt wie in allen anderen Weltmeeren zusammen.
Kraken überraschen selbst Experten immer wieder. Jetzt haben Forscher clevere Tintenfische dabei beobachtet, wie sie sich als Flundern ausgaben. Der Trick dient offenbar dazu, Fressfeinde in die Irre zu führen.
Silesauriden stehen Dinosauriern so nah wie Schimpansen dem Menschen. Forscher haben 240 Millionen Jahre alte Fossilien dieser Reptilien untersucht und glauben, dass sich die Linien beider Arten schon damals trennten. Somit wären die ersten Dinosaurier früher entstanden als bisher angenommen.
Waffen sind Männersache. Nicht so bei Mistkäfern. Bislang war den Biologen nicht klar, wozu die Weibchen Hörner besitzen. Australische Forscher haben jetzt eine Antwort darauf gefunden: Die Insekten mit großen Hörnern können mehr Dung sammeln - ein wichtiger Vorteil für die Brut.
Vögel haben eine praktische Besonderheit: Weil ihre Handgelenke extrem flexibel sind, können sie ihre Flügel zum Schutz an den Körper legen. Bisher dachten Forscher, dass erst Vögel diese Fähigkeit entwickelten. Eine neue Studie legt jetzt nahe, dass auch schon so mancher Dinosaurier das konnte.
Wenn die Menschheit ihre Treibhausgasemissionen nicht deutlich senkt, bleibt womöglich nur noch eins: ein radikaler Eingriff ins globale Klima. Forscher haben nun simuliert, welchen Effekt das Säen und Aufhellen von Wolken hat. Es könnte prinzipiell funktionieren - mit ungewissen Nebenwirkungen.
Das Erdbeben in Chile hat heftige Auswirkungen auf den gesamten Globus. Laut Nasa-Forschern haben die Erschütterungen die Erdachse verschoben, die Erdumdrehung beschleunigt - und so die Tage verkürzt. Geologen warnen vor drastischen Folgen: Scheinbar erloschene Vulkane könnten ausbrechen.
Die Sauropoden waren riesig - und hatten nur wenige natürliche Feinde. Einen von ihnen haben Forscher jetzt identifiziert: Eine dreieinhalb Meter lange Schlange attackierte frisch geschlüpfte Jungtiere der Saurier.
Eisbären sind eine vergleichsweise junge Spezies. Vor ungefähr 150.000 Jahren spaltete sich die Art von den Braunbären ab. Das haben Forscher bei einer Genanalyse an fossilen Eisbären-Überresten entdeckt.
Die umstrittene Genkartoffelsorte Amflora darf in der Europäischen Union angebaut werden. Das hat die EU-Kommission entschieden. Zum Einsatz kommen darf die Knolle eigentlich nur für industrielle Zwecke, doch Nebenprodukte sind auch als Tierfutter zulässig.
Die Wucht von Sturmtief "Xynthia" zeigt: Selbst Industrieländer sind nicht vor Überflutungen sicher. In Deutschland pumpen Bund und Länder jährlich Hunderte Millionen Euro in den Küstenschutz. Doch am Ende könnte nur noch eines helfen - Deiche auf und fluten.
Grabwespen leben eine ungewöhnliche Symbiose: Um ihre Larven vor schädlichen Erregern zu schützen, bedienen sie sich spezieller Bakterien. Diese, so fanden Forscher heraus, produzieren einen wirksamen Cocktail aus Antibiotika, der pharmazeutischen Kombinationspräparaten sehr ähnelt.
