Der Vulkan Chaitén in Chile ist eine Zeitbombe. Lediglich ein Pfropfen im Krater, ein sogenannter Lavadom, verhindert eine Explosion. Doch der Korken bewegt sich - die nächste Eruption ist nur eine Frage der Zeit.

Ein geologisches Phänomen sorgt in Thüringen für Aufregung: Vielerorts reißt der Boden auf, metergroße Krater entstehen. Sogenannte Erdfälle sind diesen Winter extrem häufig - und niemand weiß, wo sich das nächste Loch auftut.

Die Vorbereitung läuft mit der Wucht einer ungeheuren Maschine: Bald soll die Ostseepipeline im Greifswalder Bodden verlegt werden. Das aber könnte das Laichen der Heringe bedrohen. Wissenschaftler plädieren für einen Aufschub, Umweltschützer ziehen wegen der Belastung der Ökosysteme vor Gericht.

Am 15. Februar war ein Mitglied der Walschutz-Organisation Sea Shepherd an Bord eines japanischen Walfängers gesprungen. Nun wurde der Neuseeländer Peter Bethune von der japanischen Küstenwache festgenommen.

Wie ein gigantischer Banksafe für das Leben funktioniert der Saatguttresor auf Spitzbergen. Nun liegen ein Drittel der weltweit vorhandenen Varianten von Kulturpflanzensamen im arktischen Lager - mehr als irgendwo sonst.

Der Klimarat der Vereinten Nationen kommt auf den Prüfstand. Ein Zusammenschluss nationaler Wissenschaftsakademien, der InterAcademy Council, soll Empfehlungen für die künftige Arbeit des Gremiums aufstellen. Ob die Vorschläge aber umgesetzt werden, entscheidet der Klimarat selbst.

Es könnte ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Behandlung von Muskelerkrankungen sein: Forscher haben geklärt, welche der 12.000 Gene der Taufliege bei der Muskelentwicklung eine Rolle spielen. Es sind fast ein Viertel der Gene - Teile des Erbguts ähneln dem des Menschen.

Es könnte doch noch Rettung geben für den vom ansteckenden Gesichtskrebs bedrohten Tasmanischen Teufel: Wissenschaftler haben nun bei einigen Tieren Veränderungen im Erbgut entdeckt, die sie resistent gegenüber der Krankheit machen könnten.

Hat er ernste Absichten, oder lässt er einfach nur den Macho raushängen? Orang-Utan-Weibchen können anhand der Tonfrequenz des Gebrülls erkennen, ob ein Männchen liebestoll ist oder Rivalen abschrecken will. Nur auf ernstgemeinte Avancen reagieren die Weibchen dann.

Das Erdbeben in Chile hat gigantische Kräfte freigesetzt - und weite Teile Südamerikas verschoben. Um drei Meter wurden manche Ortschaften versetzt. Die Bewegung hält an: Südamerikas Landschaften werden nun jahrelang auf Wanderschaft bleiben.

Wie ein Gummiband liegt die Zunge eines Chamäleons zusammengezogen in dessen Maul. Nähert sich Beute geht's - zack! - in Bruchteilen eines Augenblicks zur Sache. Auch niedrige Temperaturen ändern daran nichts. Das Verspeisen der Beute bereitet den fröstelnden Tieren aber Mühe.

Das Erdbeben in Chile war das fünftstärkste, das je gemessen wurde. Die Folgen waren verheerend: Hunderte Menschen starben, Tsunamis trafen nahe gelegene Küsten. Astronauten der Internationalen Raumstation haben die Katastrophenregion nach dem Unglück fotografiert.

Von wegen Klimakanzlerin: Im aktuellen Haushaltsentwurf sieht die Regierung gerade einmal 70 Millionen Euro zusätzlich für den internationalen Klimaschutz vor. Dabei hatte Angela Merkel vor der Konferenz von Kopenhagen noch das Sechsfache versprochen.

Die Wirtschaftskrise sorgt für einen immer schnelleren Rückgang des deutschen Treibhausgasausstoßes. Nach Zahlen des Umweltbundesamts sind die Emissionen der Bundesrepublik 2009 so stark gesunken wie nie zuvor. Die Experten warnen aber davor, beim Klimaschutz nachzulassen.

Die Erde wird wärmer, eine Folge des Klimawandels ist die weltweite Gletscherschmelze. Ein deutscher Wissenschaftler will das Problem jetzt mit ungewöhnlichen Methoden lösen: Mit Sprinkleranlagen besprüht er Eisfelder und züchtet Gletscher - die Tourismusindustrie ist begeistert.

Hat der Einschlag eines Meteoriten die Dinosaurier ausgelöscht oder waren es gewaltige Vulkanausbrüche? Forscher haben jetzt die wichtigsten Studien der vergangenen Jahre zusammengetragen - und glauben, das Rätsel endgültig gelöst zu haben.

Aus den Meeren Nordrusslands gelangen große Mengen Methan in die Atmosphäre - und könnten dort einen teuflischen Kreislauf in Gang setzen. Forscher haben die Emissionen nun erstmals berechnet: Vor Sibirien wird so viel von dem Treibhausgas freigesetzt wie in allen anderen Weltmeeren zusammen.


Kraken überraschen selbst Experten immer wieder. Jetzt haben Forscher clevere Tintenfische dabei beobachtet, wie sie sich als Flundern ausgaben. Der Trick dient offenbar dazu, Fressfeinde in die Irre zu führen.

Silesauriden stehen Dinosauriern so nah wie Schimpansen dem Menschen. Forscher haben 240 Millionen Jahre alte Fossilien dieser Reptilien untersucht und glauben, dass sich die Linien beider Arten schon damals trennten. Somit wären die ersten Dinosaurier früher entstanden als bisher angenommen.


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