Ekel ist nicht gleich Ekel - sondern hat viele Gesichter. So kann uns unappetitliche Nahrung genauso abstoßen wie unangenehme Gerüche oder manche sexuelle Praktik. Doch sicher ist: Ab einem Alter von drei Jahren hat jeder Mensch die Fähigkeit, sich zu ekeln.
Es war wohl die Rache für die ständigen Überfälle: In einem britischen Massengrab hatten Archäologen Dutzende enthauptete Skelette gefunden. Nun sind sie sich sicher: Es waren Wikinger und sie wurden von den Angelsachsen hingerichtet.
Eine gigantische Impfkampagne sollte der Schweinegrippe Einhalt gebieten - vor allem die Pharmaindustrie schürte die Angst vor dem Virus. Am Ende entpuppte sich die Aufregung als teure Überreaktion auf einen eher harmlosen Erreger. SPIEGEL-Redakteure rekonstruieren, wie es zu der Hysterie kommen konnte.
Männer sind im hohen Alter fast doppelt so häufig sexuell aktiv wie Frauen. Das ist das Ergebnis einer neuen US-Studie. Zudem wirkt sich gute Gesundheit dramatisch auf Häufigkeit und Qualität des Sex sowie die Dauer der sexuellen Lebensaktivität aus.
Amüsanter Versuch, verblüffende Resultate: Taucht man eine Hand in Eiswasser, kommt es zu Stressreaktionen. Danach sollten 50 Männer Fotos von nackten Frauen beurteilen. Sie bevorzugten andere Frauen als ungestresste Probanden. Die Gründe liegen mal wieder in den Genen, glauben Forscher.
Kann man Zähne ausdrucken - und können Schleimpilze U-Bahn fahren? Entdeckungen der Wissenschaft sind oft kaum zu glauben. SPIEGEL ONLINE hat 30 neue Meldungen gesammelt. Und 10 falsche erfunden. Raten Sie mit, finden Sie heraus: Bringt Marihuana Spermien wirklich auf Trab?
Süß, sauer, salzig, bitter und umami - das sind die fünf Geschmackssinne, die bisher bekannt waren. Jetzt glauben Forscher, einen weiteren entdeckt zu haben: den für Fett. Interessanterweise scheinen Menschen mit einem ausgeprägten Sinn für Fettiges weniger davon zu essen.
Vitamin D ist wichtig bei der Kontrolle des Kalziumspiegels im Blut - und offenbar auch für das Immunsystem. Die Killer-Zellen der Körperabwehr brauchen den Stoff zum effektiven Kampf gegen Viren oder Bakterien, berichten dänische Forscher nun.
Wissenschaftsgeschichte auf 46 Seiten: Zum ersten Mal ist das Originalmanuskript der Relativitätstheorie von Albert Einstein komplett öffentlich zu sehen. Die Israelische Akademie der Wissenschaften stellt das Dokument für kurze Zeit aus.
Misstrauen Sie Wikipedia? Dann blättern Sie einmal in den seriösesten Nachschlagewerken Deutschlands. Dort finden sich zahlreiche Scherzeinträge ohne jeden Wahrheitsgehalt. Eine Auswahl der besten Lexikonlügen - herausgesucht von "Zeit Wissen"-Autor Dirk Liesemer.
Sexuelle Bedürfnisse flammen bei Dementen oft heftig auf. Frauen wie Nina de Vries helfen mit professioneller Zärtlichkeit. Sie versteht ihre Arbeit als sexuelle Dienstleistung - und empfindet sie in den meisten Fällen als beglückende Erfahrung.
Wir sind Gewimmel: Der Mensch besteht zu 90 Prozent aus Mikroben und anderen Fremdlingen. Bisher sind der Wissenschaft die meisten unbekannt, doch jetzt legen Forscher einen genetischen Katalog von Dickdarmbakterien vor. Er zeigt die überwältigende Vielfalt der Winzlinge.
Bisphenol A ist in vielen Alltagsgegenständen enthalten und ist schädlich für die Gesundheit. Nun berichten Wissenschaftler, dass die Substanz möglicherweise auch Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen könnte.
Die Karthager waren Roms ärgste Feinde - und pflegten angeblich grausame Rituale: Um ihren Gott milde zu stimmen, sollen sie kleine Kinder geopfert haben. Alles nur römische Propaganda? Archäologen haben jetzt Spuren gefunden, die das negative Bild erschüttern.
Wie verhalten sich Menschen bei Katastrophen? Wollen sie sich nur selbst retten, oder gibt es immer noch Mitgefühl? Wissenschaftler haben nun zwei berühmte Schiffsunglücke untersucht, das Sinken der "Titanic" und das der "Lusitania". Ihr Fazit: Zeit ist der entscheidende Faktor.
Wer fest schläft, hat keine Bedürfnisse - auch keinen Durst. Doch warum trocknet der Körper nachts nicht aus? Forscher haben jetzt einen Mechanismus entdeckt, der den Wasserhaushalt reguliert. Eine innere Uhr im Gehirn steuert dabei eine ganze Reihe von Nervenzellen und die Ausschüttung eines Hormons.
Je intelligenter Menschen sind, umso eher sind sie bereit, sich auf Neues einzulassen. Konservative und religiöse Menschen haben hingegen einen geringeren Intelligenzquotienten. Psychologen glauben, dass man das Phänomen evolutionsbiologisch erklären kann.
Mehr als zwei Meter hoch und 3000 Jahre alt: Archäologen haben in Luxor den Kopf einer Riesenstatue von Amenhotep III. entdeckt. Die Forscher fanden ihn dort, wo einst der Totentempel des Herrschers stand - und wo sie bereits zuvor den steinernen Unterbau der Statue gefunden hatten.
Angst-Diagnose Demenz: Viele Menschen über 50 reagieren nervös auf jedes Anzeichen von Vergesslichkeit. Was ist noch normal, was krankhaft? Im SPIEGEL-WISSEN-Interview spricht der Gerontopsychiater Johannes Pantel über Möglichkeiten der Früherkennung - und die drei Säulen der Vorbeugung.
Gründliches Zähneputzen allein macht noch kein gutes Gebiss - es kommt auch auf das Erbgut an. Forscher haben jetzt fünf Gene gefunden, die bei der frühen Entwicklung des Gebisses eine Rolle spielen. Sind sie mutiert, kann das für die Betroffenen mitunter schwere Folgen haben.
