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Dritte Amtszeit im Blick: Theo Zwanziger will Präsident des Deutschen Fußball-Bundes bleiben. Er werde dem Präsidium am Freitag vor der Sitzung mitteilen, dass er zur Wiederwahl antreten werde, sagte der 65-Jährige.

Erfolgreicher Start für den VfB Stuttgart: Der Bundesligist hat in der Europa-League-Qualifikation das Hinspiel bei Molde FK gewonnen und steht vor dem Einzug in die nächste Runde. Dabei hielten die Norweger lange mit, glichen zweimal aus - doch dann stach VfB-Joker Martin Harnik.

Der HSV muss sich einen neuen Sportdirektor suchen: Urs Siegenthaler hat dem Bundesligisten kurz vor seinem geplanten Amtsantritt abgesagt. Grund war die Kritik an einer Doppelfunktion des Schweizers in Hamburg und als DFB-Chefscout. Siegenthaler musste sich entscheiden - und bleibt beim Verband.

Sie sind die Chefs ihrer Teams auf dem Spielfeld: Als Mannschaftskapitäne übernehmen Mark van Bommel und Co. die Verantwortung auf dem Platz, fungieren als verlängerter Arm des Trainers. SPIEGEL ONLINE stellt die Kapitäne der 18 Bundesligisten vor.

Noch ein Erfolg bis zum Titel: Bei der U20-WM im eigenen Land haben die deutschen Frauen das Endspiel erreicht. In Bochum besiegte das Team von Trainerin Maren Meinert Südkorea deutlich und trifft im Finale auf Nigeria. "Jetzt wollen wir Weltmeister werden", gibt Meinert die Marschroute vor.

Theo Zwanziger ist bereit für eine dritte Amtszeit als DFB-Präsident. Der 65-Jährige will vor allem die Frauenfußball-WM noch als Verbandsboss erleben. Zuvor wartet allerdings noch die Aufarbeitung der DFB-Schiedsrichteraffäre auf ihn.

Der 1. FC Köln hat den brasilianischen Verteidiger Andrézinho von Vitoria Guimaraes verpflichtet. Stürmer Patrick Helmes von Bundesligist Bayer Leverkusen hält sich für zu gut für die Bank, der ehemalige Schalker Kevin Kuranyi hat seinen ersten Treffer für Dynamo Moskau erzielt.

Raúl wechselt zum FC Schalke - und folgt damit Altmeistern wie Michael Ballack oder Ruud van Nistelrooy in die Bundesliga. Doch was bringen die Edeltransfers den deutschen Clubs? Die Wechselpolitik birgt Risiken, denn gleichzeitig suchen Jungtalente wie Sami Khedira ihr Glück im Ausland.

Nationalspieler Sami Khedira hat sich für einen Wechsel zu Real Madrid entschieden - das bestätigte Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic. Spaniens Rekordmeister und der deutsche Mittelfeldspieler sollen sich bereits einig sein, nun muss nur noch der VfB zustimmen.

Die Champions League startet möglicherweise ohne zwei ganz große Namen. In der dritten Runde der Qualifikation kam Ajax Amsterdam daheim nicht über ein Unentschieden gegen Saloniki hinaus. Weit heftiger erwischte es hingegen Celtic Glasgow: Die Schotten gingen bei Sporting Braga unter.

Sein Vertrag als Argentiniens Nationalcoach wurde nicht verlängert - jetzt hat Diego Maradona zurückgeschlagen. Vom Verbandspräsidenten Grondona fühle er sich belogen, von seinem Co-Trainer Bilardo betrogen. Maradona las seine Kritik vom Blatt ab, Fragen ließ er nicht zu.

Ein königsblauer Teppich, rund 1000 Schalke-Fans und ein Stück Kohle: Superstar Raúl wurde standesgemäß in Gelsenkirchen empfangen. Mit S04 will er um die deutsche Meisterschaft mitspielen, die K.o.-Runde der Champions League erreichen - aber bloß nicht auf seinen Ex-Club Real Madrid treffen.

Der neue Superstar ist da: Raúl wurde offiziell als Neuzugang beim FC Schalke 04 vorgestellt und absolvierte anschließend seine erste Trainingseinheit mit dem neuen Team. Vor seinem Wechsel zu den Königsblauen war er mehr als ein Jahrzehnt Leistungsträger bei den Königlichen von Real Madrid.

HSV-Sportdirektor und DFB-Chefscout in einer Person? In der Bundesliga regt sich Widerstand gegen Urs Siegenthalers Doppelfunktion. Die Staatsanwaltschaft Zürich ermittelt wegen des Verdachts auf Körperverletzung gegen Eren Derdiyok. Der Karlsruher SC war beinahe insolvent.

Er war eine Münchner Legende. Karl-Heinz Wildmoser führte die Sechziger nicht nur, er war ihr Inbegriff. Unter ihm erlebten die "Löwen" eine ungeahnte Blüte - und dann einen Niedergang, von dem sie sich bis heute nicht erholt haben. Jetzt ist der Ex-Präsident mit 71 an Herzstillstand gestorben.

Für Diego Maradona war es der Job seines Lebens: Nationaltrainer von Argentinien. Er legte Wert auf Herzblut und Motivation, Intuition war ihm wichtiger als Planung und Taktikschulung. Das konnte nicht gutgehen.

Trotz Ballack, van Nistelrooy und Robben - den größten Star der Bundesliga hat sich der FC Schalke 04 geangelt. Raúl, die Ikone von Real Madrid, wechselt nach Gelsenkirchen. Ob er die Schalker sportlich weiterbringt, ist fraglich - doch der Spanier scheint es wirklich noch mal wissen zu wollen.

Die Bundesliga hat einen neuen Superstar: Nach Franck Ribéry, Arjen Robben und Ruud van Nistelrooy wird in der kommenden Saison auch der Spanier Raúl in der höchsten deutschen Liga spielen - dies gab sein neuer Arbeitgeber Schalke 04 bekannt.

Verhandlungen geplatzt: Trotz der WM-Pleite gegen Deutschland wollte der argentinische Fußballverband Diego Maradona als Nationaltrainer weiterbeschäftigen. Doch auf die Modalitäten eines neuen Vertrags konnte man sich nicht einigen. Der 49-Jährige hatte das Team seit 2008 betreut.

Deutschland kickte sein Team aus der WM - nun muss er selbst gehen: Der argentinische Fußballverband hat Diego Maradona als Trainer geschasst. Offenbar forderte das schillernde Nationalidol in den Vertragsverhandlungen mehr, als ihm die Offiziellen zugestehen wollten.


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