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Der Streit um das Einwanderungsgesetz in Arizona geht in die nächste Runde: Eine Richterin hatte die umstrittene Regelung teilweise außer Kraft gesetzt - dagegen legte der Bundesstaat nun Berufung ein. Die Debatte spaltet die USA.

Arbeitsplätze sind rar und die Munitionsfabrik bisher ein notwendiges Übel. Doch nun sorgt man sich in Nassau an der Lahn: Seit der Übernahme des Pulverwerks durch einen brasilianischen Rüstungskonzern bestehen Zweifel an der Einhaltung des Kriegswaffenkontrollgesetzes.

Demonstranten fordern seinen Rücktritt, der Druck wächst nach der Love-Parade-Katastrophe - doch Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland will nicht zurücktreten. Nun legt ihm auch CDU-Bundespolitiker Bosbach den Rücktritt nahe - er müsse die politische Verantwortung tragen.

Satellitenüberwachung statt Sicherungsverwahrung: Das Justizministerium plant offenbar, ehemalige Strafgefangene mit elektronischen Fußfesseln zu orten. Die High-Tech-Kontrolle soll nun auf Länderebene diskutiert werden.

Duisburgs Oberbürgermeisters Sauerland würde laut dem Steuerzahlerbund bei einem Rücktritt seine Beamtenpension verlieren. Die Linke will nun eine Abwahl des CDU-Politikers vorantreiben.

Fremdenfeindlich, demagogisch, stigmatisierend: Die französische Opposition greift die Abschiebepläne der Regierung scharf an. Angehörige der Roma-Minderheit sollen nach Straftaten sofort ausgewiesen, rund die Hälfte der illegalen Siedlungen im Land abgerissen werden.

Der kriminellen Jugend ist nur mit strengerer Kontrolle beizukommen, glaubt Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit. Er schließt sich nach den Festnahmen mehrerer Drogendealer im Teenie-Alter Forderungen nach geschlossenen Heimen an - die aktuelle Situation sei "unerträglich".

Seemine? Raketenbeschuss? Riesenwelle? Ein japanischer Supertanker meldet per Funk einen Zwischenfall in der Straße von Hormus - das Schiff trägt eine Riesendelle davon. Experten fahnden später nach der Ursache. Eine plausible Erklärung: ein mysteriöses U-Boot. Die Geschichte eines Rätsels.

Frankreichs Arbeitsminister Eric Woerth soll tief in die Parteispendenaffäre um Milliardärin Liliane Bettencourt verstrickt sein. Jetzt wurde er erstmals ausführlich von den Ermittlern befragt - und stritt jegliche Beteiligung ab.


So schön kann Mallorca-Urlaub sein: Bundespräsident Wulff und Familie haben sich im Luxusanwesen ihres Freundes Carsten Maschmeyer entspannt. Natürlich, so betont das Präsidialamt, hat Wulff sich nicht einladen lassen. Doch ein Geschmäckle bleibt.

Die Gewalt im Irak hält an: Am Donnerstag starben mindestens 18 Menschen bei Feuergefechten und Bombenanschlägen. Trotz der jüngsten Anschlagserien sieht US-Vizepräsident Biden die Sicherheitslage nach dem geplantem US-Abzug zuversichtlich.

Manche Rücktritte sind überraschend - der des Duisburger Oberbürgermeisters sollte unausweichlich sein. Adolf Sauerland will seinen Posten trotz der Love-Parade-Katastrophe behalten. Und verkennt dabei, was politische Verantwortung wirklich bedeutet.

Afghanischen Angaben zufolge ist auch der zweite der nahe Kabul entführten US-Soldaten tot aufgefunden worden. Taliban hatten die beiden Männer am Wochenende in ihre Gewalt gebracht.

So viel Offenheit ist ungewöhnlich. Der neue britische Premier Cameron wirft Pakistan ausgerechnet auf einer Indien-Reise vor, Terroristen zu unterstützen - und lässt selbst nach Protest nicht davon ab.

Der Westen drängt auf direkte Friedensgespräche in Nahost - doch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas stellt sich stur. Er will nur reden, wenn Israel keine Siedlungen mehr baut. Genau das plant Jerusalem und ignoriert alle Forderungen und Ultimaten.

Italiens 25 Milliarden Euro schweres Sparpaket hat die letzte Hürde genommen: Das Parlament stimmte den harten Einschnitten zu, die verhindern sollen, dass das Land in eine ähnliche finanzielle Misere rutscht wie Griechenland.

Die radikalislamische Hamas schränkt die Rechte der Bürger im Gaza-Streifen weiter ein. Ein neues Gesetz untersagt es Ladenbesitzern, Damenunterwäsche in Schaufenstern auszustellen - und erlaubt der Polizei eine Überwachung weiblicher Kundschaft.

Ein bloßer Verdacht auf illegale Einwanderung sollte reichen, um Menschen festzunehmen. Doch eine Bundesrichterin hat Teile der umstrittenen Regelung im US-Bundesstaat Arizona gekippt. Das Urteil könnte sich landesweit auf die gesamte Gesetzgebung auswirken - eine wütende Debatte ist entflammt.

Sie leben am Rande der Gesellschaft, oft fehlt das Geld für das Allernötigste. Die Lage vieler Alleinerziehender in Deutschland ist dramatisch - wie sehr, belegen die Daten des neuen Mikrozensus. SPIEGEL ONLINE zeigt die wichtigsten Ergebnisse.


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