Bleibt Deutschland von der erwarteten Rezession doch verschont? Die neuesten Daten wecken Hoffnung: Die Industrie verbuchte im Dezember ein überraschend dickes Auftragsplus - und der Mittelstand will vom Abschwung ohnehin nichts wissen.

An den europäischen Finanzmärkten grassiert die Angst vor einem Scheitern der Griechenland-Rettung. Eine ungeordnete Staatspleite würde vor allem die Banken treffen, fürchten die Investoren. Die Aktienkurse der Deutschen Bank und anderer Institute rutschen kräftig ins Minus.

Ein Mann ist nicht genug - die Deutsche Bank sucht nach dem Superbanker für ihre Investmentsparte - und könnte laut "Handelsblatt" auf eine Doppelspitze zurückgreifen. Vier Kandidaten sind demnach in der engeren Auswahl für die Nachfolge von Anshu Jain.

General Motors gelingt nach der Pleite ein furioses Comeback. Laut "Wall Street Journal" hat der Autobauer 2011 einen Gewinn von rund acht Milliarden Dollar gemacht. Nun will die Opel-Mutter die Zehn-Milliarden-Dollar-Marke knacken.

Colts und Outlanders sind in Europa nicht mehr besonders angesagt - nun zieht Mitsubishi die Konsequenzen: Der japanische Autohersteller beendet die Produktion in den Niederlanden. Das Werk mit 1500 Mitarbeitern soll bis Ende des Jahres stillgelegt werden.

Der starke Aufschwung macht sich auch in den Länderhaushalten bemerkbar. Die 16 Bundesländer haben im vergangenen Jahr zwar weniger Miese gemacht als geplant, doch von einer Nullverschuldung sind sie noch weit entfernt. Schuldenmeister ist Nordrhein-Westfalen.

China geht auf Konfrontationskurs zur Europäischen Union: Die Volksrepublik verbietet ihren Fluglinien, sich am Emissionshandel zum Schutz des Klimas zu beteiligen - nun drohen ihnen Strafzahlungen oder gar ein Einflugverbot.

Der künftige RWE-Chef Peter Terium verschärft den Kurs radikaler Kürzungen. Nach SPIEGEL-Informationen will er eine Milliarde Euro zusätzlich einsparen. Laut einem Zeitungsbericht sollen mindestens 3500 Arbeitsplätze wegfallen.

Keine Griechenland-Hilfe durch deutsche Stromkunden: Die Bundesregierung ist gegen einen EU-Plan, der die deutsche Ökostrom-Förderung auf griechische Solarfirmen ausweiten will. Der SPIEGEL hatte über das Vorhaben berichtet.

Der frühere Chef des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau, arbeitet jetzt für die Deutsche Bank. Das Geldinstitut bestätigte einen Bericht des SPIEGEL. Künftig analysiert der 65-Jährige für die Bank vor allem globale Risiken.

Ein interner Vermerk bringt Christian Wulff in Bedrängnis: Nach SPIEGEL-Informationen bekam er bereits im Februar 2008 einen Hinweis auf Porsches Plan, Volkswagen zu übernehmen. Laut Experten hätte der damalige Ministerpräsident dies dem VW-Aufsichtsrat melden müssen, doch er schwieg.

Europas Staatschefs hoffen, dass China der EU im Kampf gegen die Schuldenkrise beispringt. Jetzt sendet Ministerpräsident Wen Jiabao ein positives Signal: Er wirbt bei der Bevölkerung für eine Beteiligung an den Hilfen. Diese seien im Interesse der eigenen Wirtschaft.

Die Deutsche Bank bekommt Ärger wegen einer morbiden Geschäftsidee: Mit einem ihrer Fonds kann man wetten, wie lange Menschen noch leben. Ein schneller Tod steigert den Gewinn. Nach SPIEGEL-Informationen gibt es nun Kritik vom Bankenverband. Das Produkt sei mit der Menschenwürde kaum vereinbar.

Wie manipuliere ich meinen Chef und meine Kollegen? Wie werde ich bei der Arbeit glücklich? Wir alle ticken nach festen Regeln - die wir zu unseren Gunsten nutzen können. Die Bestsellerautoren Volker Kitz und Manuel Tusch verraten die besten Tricks.

Der massive Stellenabbau beim IT-Konzern IBM ist offenbar Teil eines radikal neuen Job-Konzepts. Nach Informationen des SPIEGEL soll das Unternehmen künftig nur noch eine kleine Kernbelegschaft haben - die meisten Aufgaben würden dann externe Kräfte erledigen, die von Fall zu Fall eingekauft werden.

Griechenlands Wirtschaft muss angekurbelt werden - aber wie? Nach SPIEGEL-Informationen könnte die deutsche Ökostrom-Förderung auf griechische Solarfirmen ausgeweitet werden, einen entsprechenden EU-Plan prüft die Bundesregierung. Die Rechnung würden die Verbraucher hierzulande zahlen.

"Es ist nichts mehr da" - die Familie Schlecker beteuert, durch die Pleite ihr Vermögen verloren zu haben. Auch andere Wirtschaftsbosse und Prominente erlebten den Totalabsturz. Oft genug zeigt sich aber auch: Wer bankrott geht, ist noch lange nicht am Ende.

Dollar-Milliardär ist er schon, jetzt wird er auch noch Steuer-Milliardär. Mark Zuckerberg muss nach dem Börsengang von Facebook wohl 1,5 Milliarden Dollar an den Fiskus zahlen. Die kalifornische Regierung schmiedet bereits Investitionspläne.

Seit Monaten wird gefeilscht, nun befinden sich die Verhandlungen über einen griechischen Schuldenschnitt laut Premier Papademos in der "Endphase". Wie geht es weiter, wenn die Umschuldung beschlossen ist?

Die Arbeitslosigkeit sinkt, der Dow Jones klettert auf neue Höhen. Der US-Leitindex schloss am Freitag mit dem höchsten Stand seit Beginn der Finanzkrise. Die Konjunkturdaten waren deutlich besser als erwartet - und haben die Aktienbörsen der USA beflügelt.


© 2009 - spide.net