Der Streit um das Einwanderungsgesetz in Arizona geht in die nächste Runde: Eine Richterin hatte die umstrittene Regelung teilweise außer Kraft gesetzt - dagegen legte der Bundesstaat nun Berufung ein. Die Debatte spaltet die USA.
Fremdenfeindlich, demagogisch, stigmatisierend: Die französische Opposition greift die Abschiebepläne der Regierung scharf an. Angehörige der Roma-Minderheit sollen nach Straftaten sofort ausgewiesen, rund die Hälfte der illegalen Siedlungen im Land abgerissen werden.
Seemine? Raketenbeschuss? Riesenwelle? Ein japanischer Supertanker meldet per Funk einen Zwischenfall in der Straße von Hormus - das Schiff trägt eine Riesendelle davon. Experten fahnden später nach der Ursache. Eine plausible Erklärung: ein mysteriöses U-Boot. Die Geschichte eines Rätsels.
Frankreichs Arbeitsminister Eric Woerth soll tief in die Parteispendenaffäre um Milliardärin Liliane Bettencourt verstrickt sein. Jetzt wurde er erstmals ausführlich von den Ermittlern befragt - und stritt jegliche Beteiligung ab.
Die Gewalt im Irak hält an: Am Donnerstag starben mindestens 18 Menschen bei Feuergefechten und Bombenanschlägen. Trotz der jüngsten Anschlagserien sieht US-Vizepräsident Biden die Sicherheitslage nach dem geplantem US-Abzug zuversichtlich.
Afghanischen Angaben zufolge ist auch der zweite der nahe Kabul entführten US-Soldaten tot aufgefunden worden. Taliban hatten die beiden Männer am Wochenende in ihre Gewalt gebracht.
So viel Offenheit ist ungewöhnlich. Der neue britische Premier Cameron wirft Pakistan ausgerechnet auf einer Indien-Reise vor, Terroristen zu unterstützen - und lässt selbst nach Protest nicht davon ab.
Der Westen drängt auf direkte Friedensgespräche in Nahost - doch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas stellt sich stur. Er will nur reden, wenn Israel keine Siedlungen mehr baut. Genau das plant Jerusalem und ignoriert alle Forderungen und Ultimaten.
Italiens 25 Milliarden Euro schweres Sparpaket hat die letzte Hürde genommen: Das Parlament stimmte den harten Einschnitten zu, die verhindern sollen, dass das Land in eine ähnliche finanzielle Misere rutscht wie Griechenland.
Die radikalislamische Hamas schränkt die Rechte der Bürger im Gaza-Streifen weiter ein. Ein neues Gesetz untersagt es Ladenbesitzern, Damenunterwäsche in Schaufenstern auszustellen - und erlaubt der Polizei eine Überwachung weiblicher Kundschaft.
Ein bloßer Verdacht auf illegale Einwanderung sollte reichen, um Menschen festzunehmen. Doch eine Bundesrichterin hat Teile der umstrittenen Regelung im US-Bundesstaat Arizona gekippt. Das Urteil könnte sich landesweit auf die gesamte Gesetzgebung auswirken - eine wütende Debatte ist entflammt.
Der Sohn von Israels Ministerpräsident Netanjahu hat ein paar ungemütliche Tage vor sich: Der 19-Jährige kommt in Militärarrest - weil er unentschuldigt zu spät zum Dienst kam.
Der russische Inlandsgeheimdienst kann künftig bei bloßem Verdacht auch ohne Beweise direkt gegen Bürger vorgehen. Präsident Medwedew hat ein entsprechendes Gesetz in Kraft gesetzt.
Der irakische Arm des Terrornetzwerks al-Qaida hat sich in Internetforen mit dem Anschlag auf den arabischen TV-Sender al-Arabija gebrüstet. Die Extremisten warnten zudem vor weiteren Attentaten.
Die Polizei sollte Menschen bei bloßem Verdacht auf illegale Einwanderung hin festnehmen dürfen - so sieht es ein umstrittenes Einwanderungsgesetz im US-Bundesstaat Arizona vor: Ein Gericht hat jetzt mehrere Regelungen gekippt.
Schließung aller illegalen Lager innerhalb von drei Monaten: Frankreichs Präsident Sarkozy hat drastische Maßnahmen gegen Roma und Sinti angekündigt. Zudem sollen alle Landfahrer, die ohne Papiere in Frankreich leben, ausgewiesen werden - "aus Gründen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit".
Nordkorea hatte mit Krieg gedroht - doch die USA und Südkorea führten ihr gemeinsames Manöver trotzdem durch. 8000 Soldaten beider Länder sowie 20 Schiffe und U-Boote waren im japanischen Meer im Einsatz, besondere Zwischenfälle blieben aus.
Arizonas drastisches neues Einwanderungsrecht wird es so nicht geben. Ein Gericht hat wesentliche Teile des Gesetzes gekippt, das in dem US-Bundesstaat ab dieser Woche ungewöhnlich scharfe Maßnahmen gegen mutmaßlich illegale Einwanderer einführen sollte.
An gezielten Tötungen von Taliban beteiligt sich Deutschland nach Angaben des Verteidigungsministerium nicht. Trotzdem stehe "auch die gezielte Tötung im Einklang mit dem Völkerrecht", erklärte ein Sprecher.
