Schlag gegen den Rauschgifthandel: US-Ermittler haben in Kalifornien ein gewaltiges Marihuana-Anbaugebiet aufgespürt - und Pflanzen im Wert von über 1,7 Milliarden Dollar beschlagnahmt. 97 Personen wurden festgenommen, die Plantage wird mexikanischen Kartellen zugeschrieben.
Was tat die Polizei?, fragten viele unmittelbar nach der Katastrophe von Duisburg. Dabei lag die Verantwortung für die Sicherheit auf dem Gelände allein beim Veranstalter und seiner bunt zusammengewürfelten Ordnertruppe - und die scheint völlig überfordert gewesen zu sein.
Jetzt rechtfertigt er sich in zwei Zeitungsinterviews: Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland sieht keinerlei eigene Mitschuld an der Katastrophe auf der Love Parade, entschuldigt sich aber für Fehlinformationen. Ministerpräsidentin Kraft rät ihm indirekt zum Rücktritt.
Nach Tagen des Hickhacks gibt es endlich erste Antworten. Nordrhein-Westfalens Innenminister hat in einer beispielhaften Pressekonferenz zu skizzieren versucht, was zum Duisburger Desaster führte. Demnach machte vor allem der Veranstalter Fehler über Fehler - dieser reagierte verhalten auf die Vorwürfe.
Viele hundert Fußballfans haben am Abend der Toten der Duisburger Love-Parade-Katastrophe gedacht. Die nordrhein-westfälische Polizei und Innenminister Jäger präsentierten zuvor einen Fehlerkatalog - er belastet den Veranstalter schwer. Alle Details im SPIEGEL-ONLINE-Ticker.
"Überleben ist wichtiger": In Bochum fiel die Love Parade 2009 aus. Mit deutlichen Worten hatte sich der der damalige Polizeipräsident der Stadt, Thomas Wenner, gegen die Feier ausgesprochen. SPIEGEL ONLINE dokumentiert seinen offenen Brief.
Der stark in die Kritik geratene Oberbürgermeister von Duisburg, Adolf Sauerland (CDU), hat am Montagnachmittag eine persönliche Erklärung zur Love-Parade-Katastrophe abgegeben. SPIEGEL ONLINE dokumentiert den Brief.
Zehn Grad im Urwald, minus 23 Grad in den Höhenlagen - Peru wird von einem besonders harten Winter heimgesucht. Mehr als 400 Menschen sind bereits gestorben. Die Regierung erklärte nun den Notstand in weiten Teilen des Landes.
Der Schock sitzt tief: Am Tag nach der Loveparade beginnt die Aufklärung der Katastrophe. Aber wie kam es zu dem Unglück? Und wer ist dafür verantwortlich? Verfolgen Sie die Details im SPIEGEL-ONLINE-Ticker.
Tragischer Unfall in Ostwestfalen: Ein 40-Jähriger ist selbst ums Leben gekommen, als er einen Hund vor dem Ertrinken retten wollte. Der Mann hatte auf den Mischling aufgepasst, da der Besitzer im Urlaub war.
Marwa al-Schirbini wurde in einem Dresdner Gericht erstochen. Unbekannte haben nun ein Denkmal zur Erinnerung an die ermordete Ägypterin demoliert. Die Polizei ermittelt.
Allein unter Frauen: Der zurückgetretene Bischof von Augsburg, Walter Mixa, wird seinen Ruhestand in einem Frauenkloster verbringen - und zwar bei den Franziskanerinnen der Maria-Stern-Schwestern im Landkreis Donau-Ries.
Sie kommen, wenn das Leben gegangen ist. Tatortreiniger putzen dort, wo andere vor Ekel die Flucht ergreifen - sie wischen Blut weg, sammeln Gewebefetzen ein, befreien Räume von Leichengeruch. Im Einsatz mit Männern, die wegschaffen, was der Tod hinterlassen hat.
Bereiten sich jetzt Firmen darauf vor, nach der etwaigen Legalisierung von Marihuana in Kalifornien abzusahnen? Die Stadt Oakland genehmigt demnächst Unternehmen Hanfanbau im großen Stil - allerdings vorerst nur zu medizinischen Zwecken.
Todesstrafe in Texas: In den USA ist ein verurteilter Doppelmörder hingerichtet worden. Der 42-Jährige starb durch eine Giftspritze - er soll vor 22 Jahren zwei Mitglieder eines Chores getötet haben.
Auf den Straßen New Yorks wimmelt es vor Überwachungskameras, Tausende Glasspione filmen jeden Schritt der Bürger. Jetzt soll das System zum Terrorschutz sogar noch verstärkt , die Stadt zum Spähbunker ausgebaut werden. Bürgerrechtler laufen Sturm - vergeblich.
Kann einvernehmlicher Sex rückwirkend eine Vergewaltigung sein? Ein Gericht ist dieser Meinung. Ein Palästinenser hatte sich einer Israelin gegenüber als Jude ausgegeben und war eine sexuelle Beziehung mit ihr eingegangen. Als die Frau erfuhr, dass der Mann Araber ist, zeigte sie ihn an.
London ist die Welthauptstadt der Späher: In kaum einer Metropole gibt es mehr Überwachungskameras. Doch jetzt wächst die Kritik am Sicherheitswahn. Die Technik gilt als teuer und ineffizient, die neue Regierung will den Wildwuchs eindämmen.
Millionen indonesischer Muslime haben monatelang Richtung Afrika statt gen Mekka gebetet. Der Grund: Der Rat der Religionsgelehrten hatte die falsche Richtung vorgegeben. Nun korrigierte sich die Instanz und beruhigte die Gläubigen: "Allah hört die Gebete immer."
Schlagen statt Schwimmen: Berliner Freibäder sind immer wieder Schauplätze gewalttätiger Auseinandersetzungen. Mit Dutzenden Wachleuten versucht die Stadt am Beckenrand für Ruhe zu sorgen. Oftmals vergeblich.
