Doch keine Blockade: Google meldet, auf dem chinesischen Festland werde der Zugang zu seiner Suchmaschine blockiert. Nun korrigiert der Webkonzern: Das war wohl doch eher eine Panne.
Die Internet-Netzwerkverwaltung Icann hat auf dem Hackerkongress Black Hat ihre Domain-Absicherung DNSSEC präsentiert. Das neue, endlich einsatzbereite Verfahren soll den Internetverkehr sicherer machen und Phishern, Botherdern und anderen Cyberkriminellen das Leben erschweren.
Mit ein wenig Netzwerk-Analyse und Blog-Beobachtung will ein US-Unternehmen die Zukunft vorhersagen - ein Ansinnen, das Google und CIA finanziell unterstützen. Außerdem im Nachrichten-Überblick: Hacker knackt Geldautomaten, Android in der Malware-Falle und Microsofts animierter Hausfrontstreifen.
Web-Publikationen, argumentiert Hans-Jürgen Papier in einem Gutachten für die ARD, seien Rundfunk. Damit stärkt der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts seinem Auftraggeber im Streit um die Onlineauftritte der öffentlich-rechtlichen Sender den Rücken - und erntet nun heftige Kritik.
Sie klettern auf Bäume, kleben ihre Kameras an Zweige und warten dann wochenlang auf die Belichtung: Mit Lochkameras und Fotopapier zeichnen Solargraphen die Bewegung der Sonne über den Himmel auf. Ihr größter Feind: neugierige Vögel.
Es ist der Download des Tages: Eine Datei mit Infos von 100 Millionen Facebook-Nutzern ist binnen Stunden zu einem der beliebtesten Objekte im Web geworden. Datenschützer warnen vor Missbrauch, der verantwortliche Hacker sieht in seinem Tun nichts Illegales.
Mit der Veröffentlichung des iPad schien die Zukunft der E-Book-Reader abrupt beendet. Warum sollte man ein Lesegerät kaufen, das nur Bücher darstellen kann, wenn es doch digitale Alleskönner gibt, die viel mehr bieten? Jetzt kommt Amazons Antwort: Weil es konkurrenzlos billig ist.
Schwupp, schon sind die Daten weg - und der Schaden ist angerichtet: Eine neue Trojaner-Variante erschleicht sich ungewöhnlich effektiv Kreditkarteninformationen und TANs, warnt das Bundeskriminalamt. Die Schad-Software verbreitet sich über das bloße Besuchen verseuchter Web-Seiten.
Aus der an sich normalen Überhitzung des iPads im Sonnenlicht versuchen Kläger in den USA Kapital zu schlagen. Außerdem im Nachrichten-Überblick: Chatroulette will anständiger werden, Amazon und Facebook machen gemeinsam in Social Shopping, Panasonic bringt 3D-Camcorder für jedermann.
300 Euro haben Fans für die Testversion geboten, obwohl das Original später nur 40 Euro kostet. Starcraft 2 verspricht, zum Spiele-Megaseller des Jahres zu werden. Der Hersteller rechnet mit bis zu einer Milliarde Dollar Gewinn. Doch kann das Werk die hohen Erwartungen einlösen?
Vier Monate, nachdem IT-Sicherheitsexperten in einer international koordinierten Operation mit "Mariposa" das bisher größte Botnet außer Betrieb setzten, soll jetzt der Hauptverantwortliche gefasst worden sein. Dem 23-Jährigen soll es gelungen sein, über zwölf Millionen PC zu infiltrieren.
Es gibt kein Hauptquartier, nicht mal eine Adresse, nur ein anonymes Postfach in Australien. WikiLeaks ist bis heute mehr eine geniale Idee als eine Organisation. Besuch bei Aktivisten einer Internetseite, die zum neuen Leuchtturm der Aufklärung werden soll - und dafür große Risiken eingeht.
Wer hat die fast 92.000 geheimen Berichte über den Afghanistan-Krieg an WikiLeaks weitergegeben? US-Behörden arbeiten fieberhaft an der Aufklärung. Ein Blick auf die letzten militärischen Datenskandale zeigt, wie vielfältig die Quellen sein könnten - von Insidern bis zu uniformierten Trotteln.
Eine Gefahr für die nationale Sicherheit nennt die Telekommunikationsbehörde der Arabischen Emirate Blackberry-Smartphones. Außerdem im Nachrichtenüberblick: Falsch-Nerd legt Sicherheitsexperten herein und neues US-Gesetz für Kongo-Metalle.
Knallharte Gangster, Drogendealer, verzweifelte Ex-Ganoven: Die DVD-Filmbeileger der Publikumsmagazine sind gar nicht sommerlich, überhaupt nicht heiter. SPIEGEL ONLINE empfieht, welche Filmbeilage den größten Thrill verspricht.
iPhone-Besitzer in den USA dürfen ihr Telefon nun ganz legal knacken, um fremde Software zu installieren - das hat der von Amts wegen zuständige Kongressbibliothekar entschieden. Der Beschluss könnte einen neuen Software-Markt schaffen: für Programme, die Apples Sittenwächtern zu scharf sind.
Für die US-Regierung ist der Mann ein Sicherheitsrisiko - er selbst sieht sich als Vorkämpfer gegen Kriegsverbrechen. WikiLeaks-Gründer Julian Assange will nach den Afghanistan-Enthüllungen zur neuen Macht aus dem Netz aufsteigen: Er hofft auf den endgültigen Durchbruch, finanziell und bei potentiellen Informanten.
Eine Lücke im WPA2-Sicherheitsprotokoll könnte in Firmennetzwerken zu Problemen führen. Außerdem im Nachrichten-Überblick: Indien stellt Tablet-Rechner für 25 Euro vor und ein US-Gericht hält das Umgehen von Kopierschutz in bestimmten Fällen für legal.
Geheime Afghanistan-Dokumente, veröffentlicht bei WikiLeaks, stürzen westliche Regierungen in Erklärungsnot - aber wie sicher können sich die Informanten fühlen? Technische Neuerungen sollen verhindern, dass Quellen auffliegen. Als nächstes müssen die Whistleblower an der eigenen Transparenz arbeiten.
Bis zu sechs Tage braucht die Post, um eine Anmeldung für den E-Postbrief umzusetzen - die Nachfrage sei so hoch. Die Stiftung Warentest kritisiert die Anmeldung als umständlich, Anwälte wundern sich über die eigenwilligen Geschäftsbedingungen des Webpostkastens.
