Burnout ist das Thema zurzeit. Deshalb bloß keinen Burnout kriegen! Yoga, autogenes Training, Freundeskreis pflegen, Selbstgespräche führen, Pausen machen: Die Präventivmaßnahmen sind so zahlreich, dass man schon Angst kriegen kann - vor einem Burnout.
"Die Zeit" verteidigt die vom Abriss bedrohte Architektur der Sechziger. Die "taz" bringt ein Interview mit dem Kapuscinski-Biografen Artur Domoslawski. Der "Guardian" weiß, womit sich Marianne Faithfull schminkte.
Deutschland ist im Second-Hand-Fieber! Seit Einführung einer Prämie für abgetragene Fräcke werden überall Dachböden und Kellerräume nach alten Koffern mit Klamotten aus Großvaters Zeiten durchsucht. Selbst bei einem halben Frack wird der Appschleppdienst gerufen.
Auf "Telepolis" erklärt Hamed Abdel-Samad den Zusammenhang zwischen Rechtspopulismus und Islamkritik: Der erste kommt, wenn die zweite ausbleibt. In "taz" und "NZZ" sprechen iranische Autoren über die Repressionen in ihrem Land.
Als jüngste Lehrstuhlinhaberin, Regierungssprecherin, Talkshow-Moderatorin und Partnerin von Anne Will stand sie im Rampenlicht - dann kam der Crash. Im SPIEGEL-Gespräch berichtet Miriam Meckel von ihrem Burnout: "Ich war absolut verzweifelt."
Die "SZ" hat einen kritischen Einwand zum Oscar für Kathryn Bigelow. Die "taz" befragt den Kapitalismuskritiker Jean Ziegler. Vielen geretteten Archivalien des Kölner Stadtarchivs geht es wie Tiefkühlkost: ihnen droht Gefrierbrand, berichtet die "NZZ".
Handel, Sammlung und Salon an einem Ort? Mit geregelten Öffnungszeiten für alle Kunstfans? Zwei Sammler, ein Galerist und eine Kuratorin haben in einer großbürgerlichen Wohnung die "Kunstsaele Berlin" eröffnet.
So sieht's aus: Johannes hat Barthaare und Stirnrunzeln - Evangelist hin und oder her. Dies beweisen neu entdeckte Details von Fresken des Renaissance-Malers Giotto. Experten sprechen von der "Enthüllung eines Geheimnisses".
Armut, Elend, Lebensmut: Mit dem Motiv eines kleinen Mädchens hat Alice Smeets die Tragödie Haitis in ein Bild gefasst. Seen.by sprach mit der preisgekrönten Fotografin über Engagement, Kindersklaven und das Glück im Leid.
In der "NZZ" wendet sich Gerhard Amendt gegen das Opferbild Frau. Die "taz" bringt am Frauentag gleich eine ganze Männertaz. In der "FR" erklärt der Ökonom Robert Fogel, warum das alte Europa gegenüber China zurückbleibt: Es ruht sich allzu gerne aus.
Knoblauch, Olivenöl, Basilikum, Tomaten - und schon ist die Bruschetta fast fertig! Nicht nur seine simple Zubereitung, auch sein Geschmack spricht für das italienische Röstbrot als ideales Essen in der Fastenzeit. Aber keine Angst: Aufpimpen darf man's trotzdem.
In der "FR" kommentiert Ulrich Beck das endgültige Ende des Bankgeheimnisses. In der "SZ" kritisiert der Verfassungsrechtler Christoph Möllers die Vertuschungstaktik der katholischen Kirche. Die "FAZ" beschreibt den Einfluss von Bloggern auf die Modeindustrie.
Vom Bundesverfassungsgericht wurde Maxim Billers Roman "Esra" wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten verboten. In Berlin thematisieren gleich zwei Theaterstücke den Eklat und seine Folgen - und fragen gekonnt nach der Wahrheit in der Fiktion.
Videoblogger Matthias Matussek hat die German Conference an der Elite-Universität Harvard besucht - aber dass dort mehr über Sex als über das Ding an und für sich geredet wurde, hat ihn erstaunt. Sehen Sie im Video, warum.
Feine Bude! Aber was soll der Feinstaub hier? In Hamburgs neuem Edelstadtteil Hafencity wird ein Luxuswohnturm bezogen. Die betuchten Bewohner freuen sich über einen Concierge wie im Hotel, genießen einen unverbaubaren Blick auf den Hafen - aber haben kaum Schutz vor Schiffsabgasen.
Die "Welt" schildert die Folgen von Bevölkerungs- und Steuerschwund am Beispiel von Dessau. Die "taz" erwägt das Für und Wider eines Films über Rudi Dutschke und der "Tagesspiegel" rät angesichts des Erfolgs des Populisten Geert Wilders, Politik den Bürgern klarer zu erklären.
Ringo Starr beim Onanieren, Erschießungen, sexuelle Gewalt: In den Gemälden von Uwe Lausen spiegelt sich die extreme Seite der Sechziger. Sein Leben war kaum weniger heftig: Seinen Selbstmord wollte der Künstler öffentlich inszenieren, 1970 starb er im LSD-Rausch. Jetzt wird er wiederentdeckt.
In der "FR" erzählt Liao Yiwu, wie ihn das Gefängnis zum Reportageschriftsteller machte. In der "NZZ" trägt der Theologe Friedrich Wilhelm Graf zur weiteren Ernüchterung Margot Käßmanns bei. Die "FAZ" hat ein Gespräch zwischen Heiner Geißler und Peter Sloterdijk beobachtet.
Wer immerzu auf Arbeit ist, der muss auch mal auf Urlaub sein. Denn wer zu viel auf Achse war, ist irgendwann auf Kur. Und wer zu oft auf Koks war, ist irgendwann auf Entzug. Das ist nicht unbedingt auf Linie, und ist es überhaupt auf Deutsch?
Liao Yiwu schickt seinen deutschen Lesern einen Trauergesang - die "taz" veröffentlicht ihn. Der "NZZ" geht das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung nicht weit genug. In der "Welt" spricht Tahir al-Kadri eine Fatwa gegen Selbstmordattentäter aus.
