Hierzulande gilt Volvo als solide Marke, die etwas klobige Autos verkauft. Auf der Coolness-Skala gibt's allenfalls vier von zehn Punkten. In Schweden ist das anders. Dort fahren die jungen Wilden getunte Volvo-Klassiker. Ein ganz besonders böses Exemplar hat Jacob Almqvist auf die Räder gestellt.
Altmetall aus der goldenen Ära der US-Autoindustrie sieht man oft entlang der Route 66. Nirgends aber ist die Oldie-Dichte so hoch wie am Rande von Kingman, Arizona. Der gigantische Schrottplatz dort ist ein Paradies für Fotografen - und Souvenirjäger.
Endlich: Die legendäre Heckflosse aus den fünfziger und sechziger Jahren ist zurück. Allerdings taucht sie dort auf, wo kein Mensch sie erwartet hätte. Frauen nicht, Männer erst recht nicht.
Aston Martins mit Boden-Luft-Raketen, ein Lotus mit Schiffsschraube, ein Cellokasten als Schlitten: In 50 Jahren ist James Bond auf den abgefahrensten Untersätzen durchs Kino gerast. Jetzt werden die 007-Fahrzeuge ausgestellt - teils übel zugerichtet.
Ein Nummernschild für zwei Autos: Kurz vor Jahresende feierte das Verkehrsministerium die Einführung des "Wechselkennzeichens". Eigentlich eine tolle Idee - inzwischen aber zeigt sich, dass die umständliche Umsetzung keine Vorteile bringt. Eine Abrechnung.
Nur sechs Exemplare wurden gebaut, nur zwei davon sind erhalten. Das macht den Prototyp 129" aus den frühen sechziger Jahren zu einem der seltensten Land Rover. Nach zwei Jahrzehnten Stillstand bekam der raue Riese jetzt wieder Auslauf. SPIEGEL ONLINE saß mit an Bord.
In einer Halle im Saarland steht eine seltsame Sammlung winziger Autochen: Kleinstwagen von Goggo, Messerschmidt oder Zündapp. In den Wirtschaftwunderjahren machten sie Deutschland mobil, dann starben sie einen schnellen Tod. Ein Fan hat ihnen deswegen ein Denkmal gesetzt.
Wer ein Custom-Motorrad von Shinya Kimura kaufen will, braucht 100.000 Dollar und eine Engelsgeduld. In genial irrer Detailarbeit verwandelt der gelernte Insektenforscher alte Motorräder in komplexe Kunstwerke. Ob und wann die Maschinen fertig werden, ist reine Glückssache.
Mürbe Reifen, korrodiertes Blech - sie alle haben schon bessere Zeiten gesehen: die Geisterautos. Ihre Zukunft ist ungewiss, doch bisher blieben sie von der Schrottpresse verschont. Sand, Staub und Sonne erledigen den Job ja auch, es dauert bloß etwas länger.
In den Anfangsjahren waren Automobile sehr teuer und elitär. Vereinzelt jedoch gab es Versuche, aus dem neuen Fortbewegungsmittel ein etwas volksnäheres Produkt zu machen. Eines der frühesten Exempel dafür stammt von Peugeot, und der große Ettore Bugatti half dabei.
Zum Jahresende ziehen die Auto- und Motorrad-Leute von SPIEGEL ONLINE eine ganz persönliche Bilanz. Im siebten Teil staunt Jochen Vorfelder über die Umtriebigkeit und Kreativität der BMW-Tochter Husqvarna und erinnert sich an eine Reise um die halbe Welt, um ein umweltfreundliches Motorrad zu testen.
Was fahren experimentierfreudige Autofahrer? Ein Citroën DS3 wäre beispielsweise eine Möglichkeit. Der Kleinwagen ist zwar ein Massenprodukt wie alle anderen seiner Sorte auch, doch er vermittelt gekonnt die Illusion, ein wirklich außergewöhnliches Auto zu sein.
Sie entwerfen Städte als Lebensräume für Menschen, Mobilität gehört für sie genauso zum Leben wie die Häuser, die sie bauen. Architekten blicken gerne über den Tellerrand ihrer Disziplin. Manche wagten sich ans Auto - und schufen echte Klassiker.
Heuwagen haben eigentlich immer Saison, irgendwo auf der Welt. Ob Pilzkopf, Wuschel-Look oder Mittelscheitel - jeder Landwirt hat so seine Tricks, um so viel wie möglich auf den Wagen zu laden. Hier sind die schönsten und skurrilsten Fuhren aus China, Kambodscha, Indien und Marokko.
In fast allen deutschen Städten steigt die Zahl der Radfahrer. Und mit ihr das Faible für passgenaues Zubehör. Damit wird die Geschenkesuche zu Weihnachten zum Kinderspiel. Denn die Auswahl an Accessoires ist groß. SPIEGEL ONLINE macht Vorschläge für diejenigen, die immer noch ratlos sind.
Sensationeller Scheunenfund: In Litauen rostete ein VW-Käfer auf einer Wiese vor sich hin, bis er nur noch Schrott war. Dann stellte sich heraus, dass der Wagen einer von nur noch drei erhaltenen Prototypen ist. Jetzt erzählen seine Retter die Geschichte der kostbaren Rostlaube.
Im Straßenverkehr kennt mancher Radfahrer kein Pardon - nun findet der Kleinkrieg auch im Internet statt: In einschlägigen Foren kursieren fiese Tipps, wie man Autofahrer aussticht. Oft sind die Ratschläge illegal.
Den Sprung ins Abenteuer wagten die SPIEGEL-ONLINE-Leser Patrick Fuchs und Verena Renneberg vor gut einem Jahr: Seitdem fahren sie in ihrem Hanomag A-L 28 von Berlin Richtung Kapstadt. Der robuste Allradler ist nicht schnell, aber er bringt sie überall in Kontakt mit den Einheimischen.
Für Strecken, die Normalbürger per Auto oder Bahn zurücklegen, nimmt er sein Fahrrad: Renndistanzen von 500 Kilometern pro Tag sind für Walter Lauter kein Problem. Auch zur Arbeit fährt der IT-Profi stundenlang per Rad - der perfekte Ausgleich zum Schreibtischjob.
Eigentlich wollte Jonathan Ward nur ein paar Oldtimer restaurieren, um eine Wette zu gewinnen. Jetzt jedoch baut der Mann den wohl schärfsten Geländewagen der Welt. Das Ding sieht aus wie ein Toyota FJ von 1960, unter der alten Blechhaut aber steckt neueste Technik.
